Don‘t waste your time - buy art.

 

Bestregarts ein Frankfurter Ausstellungsraum und Projektbüro für Kunst und Wirtschaft. Wir konzipieren Ausstellungen, entwickeln Projekte zur Leerstandsbelebung und Kunst für Immobilien, organisieren Events, beraten Kunstsammler und alle, die eine Kunstsammlung aufbauen wollen. Das Art Consulting konzentriert sich auf junge deutsche und osteuropäische Künstler, mit dem Schwerpunkt auf junge, etablierte polnische Kunst. Ein internationales Kuratorenteam organisiert auf 600qm, in der 14. Etage, mitten im Frankfurter Bankenviertel,  vier Mal im Jahr thematisch bezogene Gruppenausstellungen. Fokussiert werden dabei unterschiedliche aktuelle Themengebiete und eine Auswahl an jungen, international anerkannten Künstlern, die mit den Medien der Fotografie, Installation und Malerei arbeiten. Eine ständige Zusammenarbeit mit anderen Kunstinstitutionen, Galerien, Sammlern und Sponsoren ermöglichte unter anderem die Gründung eines "Kompetenzzentrums für junge polnische Kunst". Bestregarts ist ein privater Ausstellungsraum, der von der Kuratorin und Sammlerin Ewa Nowik geführt wird. Zielsetzung ist die langfristige Förderung und Positionierung der jüngsten Künstlergeneration, auch osteuropäischer Kunst und eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wirtschaft, Sammlern und Kuratoren.

News

„Wir laden Sie, Ihre Freunde und Familie herzlichst ein, mit uns die Eröffnung unserer Ausstellung „Fassaden“ bei einem Glas Wein des Mainzer Weinguts Stefan Leber zu zelebrieren.“

Vernissage am 18. September, 18 – 21 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. September – 28. November 2015

 

Was genau ist eine Fassade? Als Kuratorin mit der Ausstellungsfläche
in der 14. Etage des FBC-Hochhauses, umgeben von weiteren Wolkenkratzern,
wird man ungewollt zum Voyeur. Die Konfrontation mit
unterschiedlichsten Fassaden bei Tag und der transparente Einblick
in das intime Carree der Büros bei Dunkelheit, inspirierten mich dazu,
mich mit der Genesis und der Vielfalt des Begriffes Fassade zu
beschäftigen.


Ursprünglich stammt „Fassade“ aus dem Lateinischen und meint
ein „Angesicht“. Als Terminus definiert es nicht nur Angesicht,
Außenhaut, Gebäudehülle, sondern kann gleichermaßen eine
Verschleierung ausdrücken oder für eine Form der Inszenierung
stehen. So kann Fassade ein trennendes Element zwischen Innen und
Außen sein. Im architektonischen Sinne mag dies die Gebäudehülle
bezeichnen, die das Interieur eines Baus umhüllen, schützen oder
schmücken kann. Übertragen auf den Menschen steht es womöglich
für die Trennung zwischen dem Körper und dem Geist. In der Kunst
wird diese als die formale Maskierung eines Kunstwerks definiert.
Bereits Hundertwasser nannte die Fassade eines Gebäudes die Dritte
Haut des Menschen.


Jegliche Art von Fassade ist stets dem forschenden Blick des wachen
Ichs erlegen – bewusst oder unbewusst. Sie ist stets das Ersichtliche
für das Auge, aber nicht gleich das Erkenntliche.


Sieben Künstler stellen in dieser Ausstellung ihre künstlerische
Auseinandersetzung mit dem Begriff der Fassade vor.

 

Künstler
Lotte Günther
Matthias Matzak
Alexander Palacios
Hannah Rath
Willi Siber
Susanna Storch
Lukas Troberg


Kuratorin
Nihan Baser