Exhibitions

Fassaden

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Luminale 2014

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DOGarta: the dog in contemporary art

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Slava Seidel Bisterlichter

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Der Hund in der Fotografie

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Entlang der Mainzer

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Summer Show: new works

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SHINE, SHINE, SHINE

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Je abstrakter die Kunst wird, desto mehr wird sie Kunst"

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Herbst-Show

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PARALLELES UNIVERSUM 3.0 /Nacht der Museen

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Wir wollen nur spielen

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Jörg Eibelshäuser "Mind Games"

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Drei Frankfurter Fotografen - Matzak, Hartmann, Braunholz

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Sommerreise - Winterreise

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5 Jahre bestregarts - Jubiläumsausstellung

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Junge polnische Malerei III

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Junge polnische Malerei II

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Junge polnische Malerei I

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KAISER&CREAM -the lazy man's way to the entlightment

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Matthias Matzak

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Frankfurt Kraków look at me

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Alte Meister - Junge Künstler

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Malerei aus Pakistan

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Licht am Main

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Polska Sztuka am Main

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Eiszeit am Main - Forme d'aqua

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Was genau ist eine Fassade? Als Kuratorin mit der Ausstellungsfläche in der 14. Etage des FBC-Hochhauses, umgeben von weiteren Wolkenkratzern, wird man ungewollt zum Voyeur. Die Konfrontation mit unterschiedlichsten Fassaden bei Tag und der transparente Einblick in das intime Carree der Büros bei Dunkelheit, inspirierte mich dazu, mich mit der Genesis und der Vielfalt des Begriffes Fassade zu beschäftigen.

Ursprünglich stammt „Fassade“ aus dem Lateinischen und meint ein „Angesicht“. Als Terminus definiert es nicht nur Angesicht, Außenhaut, Gebäudehülle, sondern kann gleichermaßen eine Verschleierung ausdrücken oder für eine Form der Inszenierung stehen. So kann Fassade ein trennendes Element zwischen Innen und Außen sein. Im architektonischen Sinne mag dies die Gebäudehülle bezeichnen, die das Interieur eines Baus umhüllen, schützen oder schmücken kann. Übertragen auf den Menschen steht es womöglich für die Trennung zwischen dem Körper und dem Geist. In der Kunst wird diese als die formale Maskierung eines Kunstwerks definiert. Bereits Hundertwasser nannte die Fassade eines Gebäudes die Dritte Haut des Menschen.

Lotte Günther, Matthias Matzak, Hannah Rath, Alexander Palacios, Willi Siber, Susanna Storch und Lukas Troberg stellen in dieser Ausstellung ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Fassade vor.

 

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Mitten in Frankfurts Bankenviertel, mit einem spektakulären Skylineblick, erwartet die Besucher eine grüne Oase. Die Schweizer Künstlerin Valerie Schaller lässt einen Ort der Entspannung in der 14. Etage entstehen. Die Zuschauer versinken in einer Projektion von grünen Blättern, sprudelndem Wasser und nehmen dabei eine Auszeit vom stressigen Alltag. Auf weiteren 400 qm Loftfläche präsentieren die Künstler Hans Kotter, Ralf Kopp, Marko Roth mit Dominik Groebler ein beeindruckendes Erlebnis aus Lichtinstallationen und Videoarbeiten. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Schweizerischen Generalkonsuls in Frankfurt, Markus Meli.

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Weitere Infos unter: www.DOGarta.de

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Ausstellung Bister Lichter von Slava Seidel bei Bestregarts

Figurative Malerei und Zeichnungen

Ausstellungsdauer: 7. Mai 2013 bis 12. Juli 2013

 

Vom 7. Mai bis 12. Juli präsentiert die Kuratorin Ewa Nowik in der 14. Etage der Galerie Bestregarts in Frankfurt am Main aktuelle Werke der russischen Malerin Slava Seidel. Seidel ist bekannt für surreal- phantastische Gemälde in Tusche. Des Weiteren zeigt die Künstlerin auch farbige Werke in Acryl. Der im Ausstellungstitel verwendete Begriff ,,Bister" steht für eine Form der Tinte, die aus sogenanntem Glanzruß gefertigt wird und von gelb-, rötlich- bis schwarzbraun reicht und deren Verwendung, neben der von Sepiatusche, im Fokus ihrer Arbeiten steht.

Slava Seidel ist eine Meisterin der Illusion. Inspiriert von ihren Träumen entführt sie uns in eine magische Bildwelt zwischen Phantasie und Wirklichkeit. Sie entwirft irreale Szenen in grandiosen Architekturkulissen, die ein Gefühl von Schwindel, Spannung und Dynamik erzeugen. Die Gesetze der Logik und Perspektive setzt Slava Seidel außer Kraft. ,,Meine Bilder lassen sich schwer in Worte fassen, dennoch versuche ich Geschichten zu erzählen, die der Betrachter fortsetzen muss." Seidels Arbeiten entstehen spontan und ohne Vorzeichnung, trotz der anspruchsvollen Sepiatusche- Technik, die keine späteren Korrekturen erlaubt.

Selbst in Verzerrung meistert die Künstlerin in Darstellung der komplexen Motive und Architekturformen. Durch die Zugabe von Wasser erzeugt sie ein farbliches Changieren der Sepiatusche sowie ein schleierhaftes Verschwimmen der Motive - ein Rezept, das ihren Arbeiten den unverwechselbaren, entrückten Charakter gibt. Slava Seidel stellt ihre technische Brillanz und ihr außergewöhnliches Talent zur Bildimagination in dieser Ausstellung erneut unter Beweis.

 

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Ein faszinierender und facettenreicher Blick auf den besten Freund des Menschen erwartet Sie:

 

bestregarts stellt den Hund in den Fokus einer spektakulären, in Deutschland einmaligen Ausstellung. Der Hund begeistert nicht nur Hundefreunde, sondern ist Motiv und Muse vieler Künstler. 14 internationale Fotografen zeigen uns ihre Ansicht vom vielgeliebten Vierbeiner. Sie regen zum Schmunzeln oder Nachdenken an - oder zeigen uns die Welt aus der Sicht des Hundes.

 

Hunde, die ihre Herrchen und Frauchen zur Ausstellung begleiten, sind herzlich willkommen. Eine Hundelounge mit Leckerlis erwartet Sie. Da bestregarts, den Schirmherren und Sponsoren neben der Kunst vor allem die Tiere am Herzen liegen, wird ein Teilerlös des Ausstellungsumsatzes obdachlosen Hunden zu Gute kommen. Die Koordination übernimmt Maja Prinzessin von Hohenzollern. Die Spendensumme und das Tierschutzprojekt werden nach Ausstlellungsende hier veröffentlicht.

 

In der Ausstellung präsentieren die Künstler: Carli Davidson, Dieter Schwer, Frank Wartenberg, Jana Hartmann, Jillian Lochner, Karin Székessy, Lennette Newell, Mart Engelen, Olaf Martens, Peter Braunholz, Ruth Marcus, Seth Casteel, Valentina Uhlmann und Walter Schels ihre Ansichten vom geliebten Vierbeiner.

 

Schirmherrin Maja Prinzessin von Hohenzollern

Schirmherr Holger Weinert Fernsehjournalist, Hessischer Rundfunk.

 

 

Wir danken:

Medienpartner: My Social Petwork

PR Botschafterin: Natalie Rosini, Chefredakteurin Top Magazin

Mit freundlicher Unterstützung von: acre - Archon Group Deutschland GmbH (für W2005/W2007 Vernal Asset 1 B.V.) - Brieke - Glückliche Hundevermittlung e.V. - FPS Catering - Pfalzwein e.V., Cloud7, Wunschfutter, die Hundeklappliege

 

 

 

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Die Mainzer Landstraße ist mit 3,8 Km Länge die zweitlängste Straße Frankfurts. Sie schneidet in ihrem Verlauf verschiedene soziale Milieus und städtebauliche Funktionsbereiche, sie durchkreuzt, trennt oder vernetzt städtische Teilbereiche, kurz sie verbindet die unterschiedlichsten Orte Frankfurts miteinander. Ein Portrait der Mainzer Landstraße gleicht einem Abbild der Frankfurter Gesellschaft-es entsteht ein Querschnitt durch alle gesellschaftlichen Schichten.

Das Projekt "entlang der Manizer" ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt. Internationale wie lokale Künstlerinnen und Künstler sind enigeladen, sich im Rahmen ihrer Arbeit mit der Straße und ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. Die daraus resultierenden künstlerischen Arbeiten werden in Ausstellungsräumen entlang der Mainzer Landstraße sowie als Installationen im Strassenraum präsentiert. Das Spektrum reicht hier von bekannten Institutionen wie dem Atelierfrankfurt, über das Foyer beispielsweise der FAZ, privaten Galerieräumen, bis zum anliegenden Waschsalon oder Leerstand.

So werden die Straße und ihre angrenzenden Bereiche zum lebendigen Parcours für künstlerische Ideen, die neue Perspektiven auf das städtische Umfeld aufzeigen. Erweitert werden die künstlerischen Blicke auf den Stadtraum durch literarische und stadtsoziologische, aber auch stadtplanerische Recherchen und Ideen, welche in Form von Podien, Routen und Vorträgen präsentiert und diskutiert werden. Kollaboratoren des Projektes sind u.a. das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Goethe Universität Frankfurt, der Fachbereich Architektur der Fachhochschule Frankfurt und der Deutsche Werkbund Hessen. Eingebunden werden auch die politisch und gesellschaftlich Handelnden in den jeweiligen Stadtteilen entlang der Straße, etwa Jugendhäuser, Kirchengemeinden oder auch Schulen und nicht zuletzt die dort wohnenden Menschen.

Welche Fragen an ihr Quartier, welche Ideen für ihr sozialräumliches Umfeld haben sie? Auch das soll in den begleitenden Veranstaltungen zur Sprache kommen. Um das Projekt in seiner Gesamtheit erfahrbar zu machen, ist ein begleitendes Führungsprogramm geplant, das die einzelnen Ausstellungsorte verbindet, aber auch gesichtliche Aspekte der Straße beleuchten wird.

Durch die interdisziplinäre Ausrichtung des Projektes wird nicht nur der Stadt als ein Komplex funktionierendes Gebilde Rechnung getragen, sondern Nachhaltigkeit im Sinne einer Vernetzung bewirkt. Geplant ist neben den genannten Aktionen während des Projektzeitraums die Herausgabe einer Publikation mit sämtlichen Rechercheergebnissen.

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PRESSETEXT zu der Ausstellung "SUMMER SHOW - NEW WORKS" bei Bestregarts 14th floor Gallery@FBC. Kuratiert von Ewa Nowik.

Die Ausstellung wird vom 31.07. - 31.08.2012 zu sehen sein: Di - Fr von 11:00 - 19:00 Uhr. In der Ausstellung präsentieren die Künstler: Catharina Cronenberger Golebiowska, Ralf Kopp, Susanna Storch, Jörg Eibelshäuser; Knut Hartmann, Peter Braunholz, Corinna Mayer und Lisa Marei Klein eine Mischung aus Malerei, Skulptur, Installation und Fotos. Die Ausstellung "New works 2012" bietet allen Kunstliebhabern ein synästhetisches Erlebnis im 14. Stockwerk unserer Galerie mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Frankfurter Skyline.

Die Bilder von Jörg Eibelshäuser berichten von dem Widerstand gegen den alltäglichen Einfluß der Medienwelt. Die dargestellten Figuren und Symbole begegnen uns oft in Computerspielen, Comics und anderen Medien, welche einen immer größeren Teil unseres Lebens einnehmen. Die unterschiedlichen Größen der Leinwände, welche dadurch in Dialog zueinander treten, sind bezeichnend für die verschiedene Maße der Einwirkung auf den Menschen und dessen Leben. Die Neonfarben auf dem schwarzen Hintergrund, die kurzen Sätze "Let´s get ready to destroy", die weinenden fliehenden Augen und die extrem großen Mangas wirken wie eine Warnung auf den Betrachter.

Catharina Cronenberger Golebiowska bezeichnet ihre Auseinandersetzung mit der Kunst als "Vereinfachte Komplexität". Abstrakte Objekte bewegen sich auf schwarzer Tinte oder auf glitzerndem Wasser. Beim näheren Betrachten handelt es sich um Bleistifte, Styroporkugeln, Haken oder geformtes Eis, welche sich im Wind auf dem Kanal oder künstlich im Studio, mit Zuhilfenahme eines Föns, in Bewegung gebracht werden. 64 analog gefilmte Videoarbeiten sind zu einem Schachbrett zusammengesetzt, wobei jedes Objekt jeweils eine Schachfigur repräsentiert. Die Choreographie der gesamten Videoarbeit folgt einer echten Schachpartie, welche von dem charismatischen Schachspieler Paul Keres gegen Edward Arlamowiski 1950 gespielt wurde.

In Knut Hartmanns Bildern sind Licht und Bewegung die wichtigsten Elemente. Licht ist Inspiration und Seele des Bildes, mit dem er eine neue Umgebung schafft. Dadurch läßt er die Farben leuchten und inszeniert das Motiv. Mit der Bewegung versucht er der "Flüchtigkeit des Augenblicks" Vollständigkeit und Sinn zu geben. Die unklaren und unerkenntlichen Umrisse, die Lichtspuren und die Farbenspiele verleihen dem Betrachter ein neues Gefühl, in dem das Sehen zu einem Erlebnis wird. Er postuliert mit seinen impressionistischen Bildern den Betrachter neue Sehgewohnheiten zu entwickeln und sich auf die Atmosphäre der Lichtmalerei einzulassen. Er zeigt hierbei, dass der heutigen Fototechnik keine Grenzen gesetzt sind.

Die Installation "Ein Sommer ohne Schulbücher" von Lisa Marei Klein besteht aus verschiedenen Elementen, unterschiedlichen Materialien und Größen, die im Raum verteilt sind. Die Künstlerin versucht mit ihren Skulpturen eine Geschichte zu erzählen. Dominierend ist der große, weiße, zum Teil beschriftete, Stern der auf dem Boden liegt. eine große Quaste, gebunden an einer Vorhangschnur, ist um den Stern gewickelt. Diese epische Aufführung wird beobachtet von zwei Köpfen aus Gips, welche an einer Wand angebracht sind und uns an Theatermasken erinnern. Die Künstlerin spielt mit den Größenverhältnissen von den Objekten und deren Beschaffenheit was dem Ganzen eine surreale Wirkung verleiht und alltägliche Gegenstände zu etwas Besonderem macht.

Ralf Kopp zeigt drei Fotografie ähnliche Rekonstruktionen mit Hilfe von Computer Generated Imagery nach Vorbild von, in der Natur vorkommenden Strukturen und eine Videoarbeit dazu. Durch unkonventionelle Größenverhältnisse erscheinen die abgebildeten Objekte, Stiele und Drähte auf eine völlig neue, kaum noch erkennbare Art und Weise, als ein abstraktes Bild.

Corinna Mayer präsentiert 6 Bilder in verschiedenen Größen und Formaten. Charakteristisch für ihre Arbeit ist die malerische Konsequenz, an welcher sie seit Anfang ihrer Karriere festhält. Die Figuren werden in einen gegenständlichen, silhouettenhaften Rahmen gestellt, der die Figur gegen den Hintergrund ausschneidet. Es werden Situationen und Beziehungen dargestellt, die auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen, in denen jedoch Tiefe und Intimität stecken. Durch ihre Motiv-, Farb- und Szenenwahl fühlt man sich in der Kunstgeschichte einige Epochen zurückversetzt, jedoch bleiben die Moderne und das Private ihrer Bilder immer präsent.

In der diesjährigen Ausstellung "New works 2012" zeigt Susanna Storch ihre Strandbilder, welche den Betrachter ein ruhiges, entspannendes Gefühl verleihen. Der greifbare Abstand zwischen dem Betrachter und des Geschehens verleiht dem Bild eine erzählerische Geschichte. Die Malereien stellen eine emotionale Situation dar, welche durch die Wechselbeziehungen der Menschen im Bild und durch die Natur bzw. das Wellenspiel des Meeres herauslesbar sind.

Peter Braunholz sagt über seine Werke Folgendes: "Fotografie kann Ebenen von Wirklichkeit sichtbar machen, die für unsere Wahrnehmung zunächst verborgen sind." Die Landschaftsaufnahmen, die der Künstler in der "Summer show - New works" präsentiert, regen den Betrachter dazu an, die Wirklichkeit neu zu entdecken. In zwei der drei ausgestellten Fotografien löse die diametrale Perspektive zunächst Orientierungslosigkeit aus und führt zur Irritation des Augens. Schließlich stellen sich die abgebildeten Uferlandschaften dann als Wasserspiegelungen heraus. Sein drittes ausgestelltes Werk vermittelt die Abbildung eines schwebenden Baumes, wodurch der Betrachter wiederum angeregt wird seine Sehgewohnheiten zu hinterfragen und die verborgene Realität aufzudecken.

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Bestregarts nimmt an der diesjährigen Luminale vom 15.–20.4. teil! Wir haben tolle Künstler, die passend zum Luminale-Thema ihre Arbeiten präsentieren – natürlich in den Lofträumen im FBC. Es erwarten Sie spannende Installationen, Videokunst und Illuminationen!

Die Ausstellung wird vom 21.04.–22.06.2012 zu sehen sein: Di–Fr von 11.00–19.00 Uhr.

Die Künstler Ralf Kopp, Hans Kotter, Catharina Cronenberger Golebiowska, Gian Spina, Moritz Uebele und Judith Spang machen die Luminale im FBC zu einem sehenswerten Erlebnis! Ebenfalls freuen wir uns auf die Foto- und Videodokumentation von Veronika und Joanna Bielinski, sowie auf die Projektion als Sondervorführung zur Luminale von L.K. Natonski und Lukas Kaczor.

Ralf Kopp bringt das FBC zum Leuchten! Er stellt mehrere hundert Blitzlichter, die in unterschiedlichen Frequenzen blitzen, an die Fenster des FBC-Gebäudes in den verschiedenen Etagen auf. So entsteht ein Lichtermeer auf der Fensterfront, dass das FBC-Hochhaus ins "Blitz-Licht" des Bankenviertels setzt. Die wechselnde Lichterlandschaften, die im nächtlichen Hochhauspanorama erstrahlt, erscheinen wie funkelnde Diamanten. Kopp weist mit seiner Licht-Arbeit kritisch auf die Überhöhung einer vom Schein geblendeten Gesellschaft.

Hans Kotter macht Licht im Raum auf ganz besondere Weise erfahrbar. Er nutzt den Raum, um ihn in seinen Werken in seiner Dreidimensionalität miteinzubeziehen und nutzt das Licht, um Farben lebendig werden zu lassen. Das Ergebnis ist eine Ästhetik, die nicht nur auf kommerzielle Weise Zugang zum Kunstwerk bietet, sondern eine, die Raum, Licht und Farbe so miteinander konzipiert, dass das ganze Raumgefüge zu einem Kunstwerk werden lässt und den Betrachter mit einbezieht. Mit Spiegeln hinter LED-Leuchten wird für den Betrachter eine Tiefenwirkung erzeugt, in die die Lichter der LEDs in scheinbar weite Tiefen des Raumes schwinden. Bei seiner Materialauswahl bedient der Künstler sich der Idee des Recyclings, indem er altes Material, wie beispielsweise alte Fabriklichtröhren, aufwertet und daraus ein Kunstwerk kreiert, dass auch aus ihrer Herstellung heraus einen aktuellen Sinn verleiht. In seinen Arbeiten wie "Replaced" setzt der Künstler verschiedenfarbige Aluminiumkästen zu einer geometrischen Leuchtwand zusammen. In den Kästen leuchten Neonröhren in unterschiedlichen Frequenzen auf. Diese Sinfonie aus Farbenspiel, Licht und Form zeigt sich variantenreich in differenzierten Farb- und Formakkorden und lädt zum synästhetischen Erleben ein.

Catharina Cronenberger Golebiowska bezeichnet ihre Auseinandersetzung mit der Kunst als Vereinfachte Komplexität. Es ist ein vielschichtiger Prozess, dessen Erforschung eine Verschmelzung der inhaltlichen und formalen Erwägungen fordert. Die abstrahierte Visualisierung narrativer Ideen mündet medienübergreifend in Objekten, Videoarbeiten und Installationen. Seit zwei Jahren interessieren mich verstärkt physikalische Phänomene, Astrophysik und Kosmologie und somit verschiedene Multiversums. Die Gesamt-Installation kann transparent gelesen werden und folgt keinem Diktat. Formal ist sie eine Hommage an die analoge Technik in einer digitalisierten Welt. Inhaltlich offenbaren die Kunstwerke die Faszination für Science Fiction, einem Genre, dessen Entwürfe mit entfernten räumlichen Konstellationen des Möglichen spielen. Die Künstlerin benutzt sowohl das Licht, als auch interstellare Weltraumgeräusche (Radiowellen) als Werkzeug. Das weiße Licht wird z.B. gezielt in ihren analogen Videoarbeiten als Intervention mit einer wehenden Spektralfolie in einzelnde Spektralfarben zerlegt. Auf diese Weise erzeugt sie direkte Farb-Effekte während der Aufnahme. Das Experiment mit analogen Techniken spielt eine immense Rolle, wobei das Film-Set oft einem kleinen Labor gleicht.

Gian Spinas Videoarbeit "Lightman" ist ein Produkt aus der Vermischung von Video, Fotografie und Performance. Der Inhalt zeigt einen im poetischen Sinne überleuchteten Mann, der von dem Künstler selbst kreiert wurde. Diese strahlende Figur fliegt durch die Stadt und nimmt somit Kontakt mit ihr auf. Eine Stadt, die sonst für den Menschen erstrahlt ist, wird hier durch den Menschen erstrahlt. Neben dieser Wechselwirkung legt Spina in seiner Arbeit auch den Fokus auf das Nebeneinander von Schönheit und Chaos.

Moritz Uebele "Equinox" ist eine Serie aus etwa 300 Einzelbildern individuell handbemaltem 35-mm-Film. Durch verschiedene Techniken der zusätzlichen manuellen Bearbeitung ließen sich trotz der geringen Fläche des Bildträgers detaillierte Formen und Strukturen herstellen, die je nach Betrachter Assoziationen mit Mikrobiologie und / oder Satellitenbildern wecken. In der Tradition des direct film stehend, sollen die Arbeiten dieser Serie eine Sequenz in seinem – sich derzeit in Produktion befindendem – experimentellen Science-Fiction-Film The Black Yonder bilden. Die fünf Leuchtkästen zeigen die hochaufgelösten Scans ausgewählter Bilder der Serie.

Judith Spangs interaktive Licht-Sound-Installation "Just Whistle" besteht aus mehreren hundert Schlüsselfindern in einem begehbaren dunklen Raum. Schlüsselfinder dienen ursprünglich dem leichteren Auffinden von verlegten Schlüsseln. Pfeift der Suchende, so pfeift und blinkt der Schlüsselanhänger als Reaktion zurück. Der Besucher der Installation tritt pfeifend in einen Dialog mit der Installation. Er kann sich abzeichnende Strukturen erkunden, die auf dem Boden wie Kohlenglut leuchten und deren Klang am Grillenzirpen erinnert. Durch ihr eigenes Pfeifen halten sich die Schlüsselfinder am Leben, bis die Installation nach etwa zwei Monaten mit dem schwächerwerden der Knopfzellen erlöscht.

Veronika und Joanna Bielinski sind ein Geschwisterpaar, die gemeinsam ein künstlerisches Projekt entwickelt haben, das durch das filmische Knowhow von Joanna und die fotografische Kenntnis von Veronika als filmische Fotografie verwirklicht wird. Ihre Arbeit ist eine Foto-Videodokumentation über den Aufbau der Ausstellung und die Vernissage. Der Gegensatz vom Aufbau als ruhig und klares Ereignis und der von Menschen und Bewegung gefüllter Raum während der Vernissage wird von den Schwestern experimentell mit künstlerischem Anspruch umgesetzt.

L.K. Natonski und Lukas Kaczor haben sich für ihre Videoinstallation mit dem Thema Licht auf der Ebene des Bewusstseins auseinandergesetzt. Das Auge als zentrales Objekt ist einerseits das Wahrnehmungsorgan für Licht, es gilt andererseits auch als das Symbol für das Erkennen und das Verstehen. Durch die Live Schaltung mit einer im Raum installierten Kamera und der Überblendung mit dem Auge, wird die Wahrnehmung der Außenwelt und die persönliche innere Welt subtil zu ein- und demselben. Lukas Kaczor bedient sich diversen Formen des visuellen Ausdrucks. Sein Kernthema, das sich durch alle Zyklen und Arbeiten kontinuierlich forsetzt, ist die Selbstreflexion.

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PRESSETEXT zu der Ausstellung "Je abstrakter die Kunst wird, desto mehr wird sie Kunst" bei bestregarts 14th floor Gallery @ FBC. Kuratiert von Ewa Nowik. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage: Gibt es nach der Rückkehr des Realen, der Ermüdung durch die Wirklichkeit einen Platz für die Wiederkehr der abstrakten Malerei? Mondäne Tendenzen zeigen, dass dieser Bereich immer noch interessant und anfällig für Experimente ist. In der polnischen Kunstszene ist die Beschäftigung mit der Abstraktion aber in der letzten Zeit kaum noch zu sehen. Wir zeigen drei junge polnische Künstler, die in diesem Feld Engagement zeigen. Dieses Gebiet betritt ebenfalls eine in Frankfurt lebende Koreanerin.

Die Vernissage ist am 17.01.2012 von 19.00 - 21.00 Uhr in Kooperation mit Weingut Jonas und einer exzellenten Auswahl an Rieslingweinen, die mit ihrer feinfruchtigen Art und dem Duft von reifen, gelben Früchten überzeugen. Wir freuen uns auf einen genussvollen Auftakt der ersten Ausstellung des neuen Jahres bei bestregarts.

Ausstellungsdauer vom 18.01. bis 30.03.2012 von Di.-Fr. 11.00 - 19.00 Uhr.

Gezeigt werden Arbeiten der drei polnischen Künstler: Bartosz Kokosinski, Kornel Janczy und Tomasz Baran, sowie Werke der koreanischen Künstlerin Jin-Kyoung Huh.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des polnischen Generalkonsulates in Köln.

 

Bartosz Kokosinski

Die Werke von Bartosz Kokosinski weichen vom typischen Präsentationen in der Malerei ab. Die klassisch flache Form der Leinwand ist bei ihm kaum zu finden. Kokosinski verleiht seinen Bildern Dreidimensionalität und Körperlichkeit. Seine Absicht gilt nicht der Darstellung eigener Emotionen, sondern die seiner Werke. Sie erheben Anspruch auf Freiheit und Individualität. Dazu dienen die unkonventionellen Verfahren des Künstlers, wie das Biegen, Drehen und Ausstopfen der Leinwand. Bei Kokosinski fallen die Inhalte im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Rahmen. Im Mittelpunkt steht die freie Entfaltung des Werkes. Kokosinski fungiert hierbei als visueller Übersetzer.

 

Kornel Janczy

Janczys künstlerisches Schaffen gleicht einer imaginären Reise, die sich in seiner Malerei manifestiert. Er machte diese Reise, indem er in Landkarten blätterte und somit Millionen von Quadratkilometern durchstöberte. Er besuchte die entferntesten Ecken der Erde, er studierte die Formen der einzelnen Ländergrenzen, ihre Größe und Topografie. Natürliche und von Menschen gegebene Grenzen, die umstrittenen und die unumstrittenen. Er beschäftigte sich mit Straßennetzen, Bevölkerungsdichten und Zeitzonen. Analysiert wurden Nationalflaggen, ihre Koloristik, Form und Symbolik. Janczy sammelte fundiertes Wissen über Orte, an denen er noch nie war. Galaxien, Sonnensysteme und die Entstehungsprozesse von astronomischen Körpern wurden von ihm theoretisch erforscht. Janczy behauptet, Wissen über Dinge gesammelt zu haben, über die sich nicht einmal Experten zu äüßern wagen. In seinem künstlerischen Tun erschafft er eigene Gesetze und lässt in seinen Werken die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschmelzen.


Tomasz Baran

Baran experimentiert mit verschiedenen Techniken, Farben und Strukturen. Er zerknittert die Leinwände, übergießt sie mit Farbe, übermalt alte Arbeiten, verklebt und vermischt sie. Er untersucht den Prozess der Entstehung des Bildes, der für ihn wichtiger ist, als das fertige Endprodukt selbst. Dieses ist nicht selten auch für den Künstler selbst überraschend. Von einem Zufall kann hier jedoch nicht die Rede sein, denn jeder einzigartige Pinselstrich wird vervielfacht, bis ein dichtes Gewirr aus wahrnehmbaren Strukturen entsteht Die entstandenen geometrischen Formen scheinen wackelig zu sein. Linien ragen aus dem sie begrenzenden Raum heraus und zerstören die übliche viereckige Form der Leinwand. Durch die rätselhaft verschwommenen Konturen und die spürbare Struktur des Duktus schimmern die alten Arbeiten durch. Die lebhafte Schaffenphase steht im Kontrast zu dem fertiggestellten Werk, welches sich durch subtile Eleganz und glänzende Flächen auszeichnet. Der Künstler hypnotisiert mit der wirren Anordnung des Bildes. Einmal erscheint uns diese regulär, ein anderes Mal führt uns die scheinbar unvollendete Arbeit in eine andere Welt. Baran distanziert sich von der Hektik des Alltags. Seine Einstellung ruft bei uns das Bild eines Künstlers hervor, der frei von Verpflichtungen und Zwängen das mehrdimensionale Wesen des Bildes in einer äußerst spannenden Form darstellt.

 

Jin-Kyoung Huh

Die Arbeiten der Koreanerin sind prozesshaft und selbstreferentiell. In ihrer Formsprache sind sie abstarkt. Sie erzählen keine Geschichten oder Episoden. Durch die Stilmittel der Wiederholung und der Thematisierung der Zeit macht die Künstlerin den Prozess der Transformation des Materials nachvollziehbar.

Ihre Arbeiten basieren auf Abweichungen von der Norm als konstruktives Element. Für die Entstehung ihrer Werke nutzt die Künstlerin verschiedene Farbvorlagen, entnommen aus einem industriellen Frabsystem, mit beständigen, aber auch unbeständigen Farberscheinungen. So bedient sich Huh beispielsweise einer genormten Graukarte, die üblicherweise von Fotografen genutzt wird, um die Belichtung abzustimmen. Huh allerdings liest davon das sich verändernde Tageslicht ab. So dokumentiert sie die Verschiebungen und Abweichungen des natürlichen Tageslichtes gegenüber der genormten, industriellen Graukarte. Als Beispiel für eine unbeständige Farberscheinung wählt Huh das im Farbwert wechselnde Blau des Himmels.

Bei dieser Art ihrer Arbeiten wurde der jeweilige Farbwert unmittelbar im Bildbearbeitungsprogramm Photoshop erstellt. Der Vorgang des Farbabgleichs wurde in diesem Projekt täglich zur selben Uhrzeit wiederholt und die daraus entstandenen verschiedenen Farbwerte wurden in dem Arbeitsprozess der Künstlerin jeweils zu einer Leinwand malerisch in chronologischer Reihenfolge zusammengestellt.

 

 

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Pressetext zu der Ausstellung "New Works 2011" bei Bestregarts 14th floor Gallery @ FBC. Kuratiert von Ewa Nowik. Vernissage am 16.09.2011 von 19.00-21.00 Uhr. Performance 20.00-20.30 Uhr.

Unsere Herbst-Show präsentiert vom 17.09. bis 18.11.2011 zum Einen die neusten Arbeiten unserer Künstler, zum Anderen konzentriert sich das kuratorische Konzept der Ausstellung auf die Präsentation von unterschiedlichen Werken von Schönem, Sinnlichen, Surrealem und Inszenierten. Gemein sind allen Werken eine besondere Form von künstlerisch umgesetzter Ästhetik in Abbildungen von Menschen und der Natur. Diesmal haben wir unsere 600qm Loftfläche "genderspezifisch" aufgeteilt: während in einer Raumeinheit Malerei, Scherenschnitte und Performance der Künstlerinnen Galeckaité, Storch und Yakovleva mit verschiedenen Darstellungen von Menschen zu sehen sein werden, finden in dem anderen die Landschaftsbilder der Künstler Braunholz, Kopp und Kotter ihren Ausdruck in fotografischen Arbeiten.

Susanne Storchs Portraits sind in ihren Aussagen äußert vielschichtig. Sie beeindrucken im Zeitalter der Photographie durch ihre präzise malerischre Umsetzung und erschaffen eine sinnliche und vor allem ruhige Distanziertheit zum Betrachter. Zu sehen sind Ballett-Tänzer der Opéra National de Bordeaux, entstanden im letzten Jahr anlässlich eines Gastspiels der Compagnie und einer begleitenden Ausstellung im Teatro La Fenice, Venedig. Als Vorlage für die Bilder dienen ihr die Fotografien aus den realen Tanzübungsstunden der Tänzer. Die portraitierten Personen werden in einem intimen Moment in verschiedenen Facetten der menschlichen Empfindsamkeit dargestellt. Dies erweckt beim Betrachter, der mit den Dargestellten nicht immer durch Augenkontakt einen direkten Zugang zur betrachtenden Situation erhält, einen kontemplativen "Erkenntniseffekt": er ist unausweichlich gezwungen, sich in das Dargestellte und in die dargestellte Person hineinzuversetzen. Auf Susanna Storchs Portrait muss man sich regelrecht "einlassen", der Betrachterprozess ist in ihrem Kunstschaffen ein wesentliches Element.

 

Auch bei Simone Galeckaité spielt dieser Prozess eine wichtige Rolle. Die Künstlerin entwirft in ihren Werken - ähnlich einem Mode-Designer - für den Betrachter "Fashion, Style & Glamour". Die dargestellten Person repräsentieren - wie Models - verschiedenste Menschentypen und ihre Erscheinungen und Outfits sind gespeist aus dem Fundus und dem Kosmos der Modewelt. Sie sind "verhüllt" in Designeroutfits, umgeben von verschiedensten Stoffkreationen und Oberflächenmustern - es dreht sich alles um Stofflichkeit und Oberflächenstrukturen. In allen Werken spiegelt sich der altbekannte Spruch "Kleider machen Leute" in einer neuen Aktualität wider. Das Element der "Flächigkeit" bekommt durch die weiße Leinwandfläche als Hintergrund für die agierenden Models noch zusätzlich eine neue Dimension, da die Personen einer konkreten Situation oder Surroundings enthoben sind: indem die weiße Leinwand die Figuren dekontextualisiert. Darüber hinaus liefert sie für den Betrachter eine Art von Projektionsfläche für seine eigenen Fantasien und bietet Flächen-Raum für verschiedenste Interpretationsmöglichkeiten.

Sonja Yakovleva wird durch eine Kombination von Performance und ihren - sich bühnenhaft präsentierenden - Scherenschnitten mit den Besuchern unserer Herbst-Show in Dialog treten. Die zu den Scherenschnitten gehörige Performance trägt den Titel "Dreams" und zeigt Frauen in Schwarz-Weiß-Papier-Kostümen, die ihre eigenen Träume und Wünsche realisieren und ausleben wollen und als Voraussetzung dafür, ihre Unsicherheiten und die Angst vor etwas Neuem überwinden müssen. Die Performance findet vor einem Bühnenbild statt, welches ebenfalls ein Scherenschnitt ist. In weiteren, kleineren Scherenschnitten begegnen uns dann wieder die Szenen aus der Performance. Als Basis und Vorlage für die Scherenschnitte und die Performance dienen Yakovleva ihre Zeichnungen. Dort werden alle Szenen aus der Performance genau skizziert, um dann übertragen zu werden. In den inszenierten, wie Theaterkulissen wirkenden Scherenschnitten, werden Alltagssituationen und menschliche Zwischenbeziehungen gezeigt. Es geht hier um die immer präsenten Fragestellungen nach dem Sinn und Ursprung des menschlichen Denkens und Handelns. Jeder Betrachter kann hier seine ganz eigene Antwort finden.

In dem zweiten Raum von Bestregarts Galerie werden die besucher mit den weiteren Themen "Natur und Landschaft" - mit den Arbeiten der drei Fotografen- konfrontiert.

Hans Kotters künstlerisches Ausdrucksmittel ist ein Grundelement aus der Natur: das Licht - und seine physikalischen Eigenschaften. In seinen Werken wird das Licht durch einen spezifischen Arbeitsprozess zu etwas Organischem transformiert, welches sich dem Betrachter in Form von abstarkten Farb- und Formverläufen in einem Spannungsverhältnis zwischen Zwei- und Dreidimensionalität präsentiert. Auf besonders sinnliche Art und Weise wird das Licht zu einer ästhetischen Stofflichkeit transformiert. Als Medium dienen Kotter bestimmte Flüssigstoffe und Glas, durch die das Licht prismenartig gebrochen wird. Das so entstandene Lichtspektrum wird dann durch makrofotografische Aufnahmen und digitale Bearbeitung zu denen in der Ausstellung zu sehenden Landschaftsbildern. Das Betrachten seiner Werke wird durch die faszinierende Form- Farb- und Lichtästhetik zu einem einzigartigen Seherlebnis.

 

Ralf Kopp zeigt in unserer Herbst-Show ebenfalls Bilder, die die Natur zum Hauptakteur macht. Pflanzen und Blumen werden von dem Künsrtler durch das Abfotografieren aus der Froschperspektive völlig neu in Szenen gesetzt. Eine faszinierende Verschiebung der Größenverhältnisse lässt erahnen, wie die Natur aus Sicht der Insekten wahrgenommen wird. Bienen, Käfer und Co. werden in faszinierenden Großaufnahmen zu Superstars. Präsentiert von einem hellen Hintergrund schauen sie stolz und erhaben auf die Menschen herab. Spannende und unbekannte Detailswerden durch die Art des Fotografierens in den ästhetischen Aufnahmen sichtbar. Schillernde und schimmernde Farbelemente werden hervorgehoben und laden zum genauen Hinschauen ein. Es geht hier um ungewohnte Perspektiven, Verschiebung und Größenverhältnisse, schillernd-leuchtende Feinheiten, Präzision und Detailfreude.

Eines der wiederkehrenden Themen in der fotografischen Arbeit von Peter Braunholz ist ebenfalls die Natur, und darin ihre surrealistischen, träumerischen oder auch märchenhaften Anmutungen. Dem Künstler gelingt es so seinen Motiven einen ästhetischen Wert zu verleihen und die Phantasie des Betrachters anzuregen. Die Natur wird von Braunholz fotografisch durch verschiedene Herangehensweisen erkundet. In seinen bisherigen Serien standen Dynamik, Bewegung oder Wasserspiegelungen im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung. Wo der Betrachter von Braunholz Arbeiten zu Beginn noch fragt, um welchen Gegenstand oder Raum es sich handelt und eine Nachbearbeitung und Verfilmung vermutet, so findet sich statt dessen in der in einer reinen, natürlichen Welt wieder, die er so nicht für möglich gehalten hätte. In den neuen Arbeiten sind weitere fotografische Naturschnitte zu sehen, eingefangen von Braunholz im Salzburger Land. Die Bilder wirken, verstärkt durch den occer-braun-goldenen-Grundton, wie von einem Gold-Schleier verhangen. Sie erscheinen wie Einblicke in eine fremde Parallelwelt zur sichtbaren realen Welt. Die Art und Weise des Entfremdungsgrades dieses realen Ausschnitts ist dann das, was den Betrachter so überrascht. Für Braunholz ist sein Foto-Surrealismus mit seinen unwirklichen und traumhaften Seiten und den Tiefen des Unterbewussten ein fest verankerter, realer Bestandteil der Natur.

Die Ausstellung "New works 2011" ist ein Geflecht aus Atmosphärik, sinnlicher Stofflichkeit, organischer Schönheit, theatralischer Stilisierung und bühnenhafter Inszenierungen und bietet allen Kunstliebhabern ein synästhetisches Erlebnis im 14. Stockwerk unserer Galerie mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Frankfurter Skyline.

 

 

While summer is going to end we`re waiting for an exciting colourful autumn - and suitable to that we want to inform you about our autumn-show "New Works 2011" starting friday, 16th september at the vernissage from 7pm to 9pm.

At the exhibition you can see the latest works from the Bestregarts gallery-program as a mix of paintings, photographs, installations and performances. The artists will be:

Peter Braunholz

Simona Galeckaité

Ralf Kopp

Hans Kotter

Susanna Storch

Sonja Yakovleva

 

The works will be seen until 18th november 2011. We´re hoping to see you there!

Your Bestregarts-Team

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Der Ausstellungsraum Bestregarts zeigt in der 14. Etage des FBC`s -mitten im Bankenviertel- auf 600qm Loftfläche die Ausstellung 'PARALLELES UNIVERSUM 3.0' der Klasse Prof. Mariola Brillowska der HFG/Offenbach.

 

Die Studenten und Absoventen zeigen morbide Trickfilme, experimentelle Comic-Performances und skurrile Videoinstallationen. Ihre zum Teil provokativen Arbeiten beinhalten sowohl narrative und figurative -als auch performative Elemente und präsentieren sich dem Betrachter/Zuschauer multimedial. Die Besucher erwartet ein spekatakulärer Ausblick auf ein künstlerisches Universum.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 26.06.2011 von Di.-Fr. von 11:00-19:00 Uhr zu sehen.

 

Zur Ausstellung erscheint eine DVD-Kompilation "PARALLELES UNIVERRSUM 3.0" mit Filmen der Studenten von Prof. Mariola Brillowska und 2 Neusten Arbeiten von der Professorin selbst.

 

In der Ausstellung sind folgende Künstler mit Malerei, Zeichnungen, Installationen & Videoinstallationen vertreten:

Hariet El Akrut                                 Sara Nahid Abtahi

Oriana Fennwick                                Laura Jil Fugger

Dominik Gussmann                           Laura Hartmann

Alexandra Held                                      Linda Horn

Krystyna Jankowska                              Yumi Kim

Kristina Knoblich                             Laura Kroschewski

Hyo-Jung Kwag                                Deveroe Langston

Xenia Lesniewski                                Polina Livshits

Krisztina Meggyesy                          Runa Rosina Menges

Minh-Tai Nguyen                                 Benedikt Rugar

Elena Jil Ossmann                                Isabel Scheid

Arne Wallmann                                  Sonja Yakovleva

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Unsere 600m² Ausstellungsräume werden nun zu einer großen künstlerischen Spielwiese! In der neuen Ausstellung "Wir wollen nur spielen" von den Künstlern Michal Kotula, Lisa Marei Klein und Ralf Kopp zeigen wir eine erfrischende Mischung aus Skulptur, Inatallation, Malerei, Wandmalerei und verschiedene Arten von Installationen.

 

Michal Kotula spielt in seinem künstlerischen Werk immer wieder mit dem Motiv der Verpixelung. Eigens zum Zweck der Ausstellung erbaut Kotula in der Galerie eine Wand aus Ziegeln und Farbschichten, die durch die puzzleartige Zusammensetzung ein Selbstportrait des Künstlers entstehen lässt. Auch weitere Werke von seinen neusten Arbeiten werden zu sehen sein.

 

Ralf Kopps Interesse für medienreflektorische Aspekte zeigen sich durch sein Werk "Konservate 1-9", in der sprichwörtlich wichtige TV-Ereignisse konserviert werden. In neun Präparatgläsern mit in Flüssogkeit getauchten Monitoren werden verschieden wechselnde TV-Sequenzen gezeigt. Kopp erhält in seiner Installation die Erinnerung an die mediale Welt der 80er Jahre.

 

Lisa Marei Klein erschafft mir ihrer unverwechselbaren skulpturalen Formensprache schwere, teilweise meterhohe Objekte aus den verschiedensten Matererialien. In der Ausstellung präsentiert sie unter anderem ihre Arbeit "Schöner wär´s wenn´s schöner wär", die neben der Materialität auch mit den Größenverhältnissen spielt, was sich auch durch den interessanten Entstehungsprozess mit Hilfe der Medien auszeichnet.

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In der Bestregarts 14th Floor Gallery @ FBC können wieder neue spektakuläre Kunstwerke besichtigt werden.

 

In der Ausstellung "Mind Games", 17.November 2010 bis 14. Januar 2011, werden die neuen Arbeiten von Jörg Eibelshäuser, sowie eine Zusammenstellung verschiedener Künstler als Rückblick unserer diesjährigen Ausstellungen gezeigt. Zu sehen sind Werte der Künstler Urban, Zawada, Korchowiec, Antoniak, Krawczyk & Kubiak, Kotula und Kokosinski.

 

Der junge Künstler Jörg Eibelshäuser, geboren in Offenbach, studierte an der staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Städelschule, in Frankfurt. Was seine Arbeiten auszeichnet, ist die Auswahl an verschiedenen Techniken und die Kombination von gegensätzlichem Tiefschwarz und Grell. Seine Bilder sind ein Statement an die heutige Gesellschaft, eingefärbt mit den knalligen Neonfarben der Popkultur. Diese strahlen aus der Dunkelheit hervor, mit welcher die heutige Welt belegt ist. Die Werke des Künstlers beschreiben eine durch Konsum, Überfluss und Vertechnisierung eingeschläfert Welt. Die Protagonisten stellen einen letzten Widerstand dar, sie stechen hervor und transportieren das Motto: don't cry, riot! Die Aufmerksamkeit des Betrachters wird nicht nur durch ihr ungewöhnliches Aussehen geweckt, sondern vielmehr durch die Geschichten, die sie erzählen. Es sind Geschichten von einer Welt, deren Veränderung nicht mehr rückgängig zu machen ist, deren Entwicklung wahrscheinlich kein Happy End vorsieht.

 

All das soll den Betrachter dazu anregen über die eigene Situation als Spiegel der heutigen gesellschaftlichen Struktrnachzudenken.

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„Drei Frankfurter Fotografen" - Ausstellung in der Bestregarts 14th Floor Gallery @ FBC

 

In unseren Ausstellungsräumen mit Skylineblick können Werke der Fotografen Matthias Matzak, Knut Hartmann und  Peter Braunholz besichtigt werden. Die Gruppenausstellung „Drei Frankfurter Fotografen" ist vom 29.07.2010 bis zum 08.10.2010 in der 14. Etage des Frankfurter Büro Centers zu sehen.

 

Matthias Matzak hat bis 2005 an der Akademie für Bildende Künste in Mainz Fotografie studiert und beschäftigt sich in seinen künstlerischen Arbeiten vornehmlich mit dem Thema "Raum". In seinen Fotografien dokumentiert er jedoch nicht nur, sondern greift häufig durch Anordnung und Zusammenführung einzelner Bilder gezielt in das reine Abbild der Realität ein und schafft somit neue, nur in der Vorstellung des Betrachters existierende Räume. Durch eine präzise Komposition und die Betonung des Ausschnitthaften gelingt es dem Künstler Architektur als neues ästhetisches Seherlebnis zu präsentieren. Die neuen Galerieräume von Bestregarts nimmt Matzak zum Anlass, mit installativen Mitteln direkt in den Ausstellungsraum mit all seinen Ausblicken und Eigenheiten einzugreifen. Mit den Arbeiten der Serie T-Room bezieht der Künstler die Architektur des Ausstellungsraums als Teil seines Kunstwerkes mit ein. Neben seinen Fotografien werden einige raumbezogene Arbeiten zu sehen sein, die speziell für diesen Ort geschaffen wurden. Das Erleben des Raumes mit allen Sinnen führt oft zu ungewohnt tiefgründigen Perspektiven und verstörenden Wahrnehmungsmöglichkeiten.

 

Ebenso setzt sich auch Knut Hartmann in seinen Fotografien mit dem Thema Architektur auseinander. Nach seinem Design-Studium in Trier etablierte er in Frankfurt die Agentur für Markendesign khdesign. 2005 gründete er in Zusammenarbeit mit fünf weiteren internationalen Designagenturen ein global agierendes Brand-Agency-Network. In den Ausstellungsräumen von Bestregarts zeigt der Künstler unter anderem seine Serie Citylights. Diese Fotografien entstanden in den Metropolen dieser Welt, deren architektonischen Bauten der Fotograf in einem neuen Licht erstrahlen lässt. Berühmte Gebäude wie das Chrysler Building und der Eifelturm hinterlassen ihre nächtliche Beleuchtung als gestischen Lichtspuren auf den Bildern. Aus dem Licht ergibt sich die größte Inspiration des Künstlers. Dabei lässt sich eine Nähe zur Malerei erkennen. Es wundert in diesem Fall nicht, dass der Künstler Interesse für die impressionistischen Maler des 19. Jahrhunderts hegt, sowie für deren Vorreiter William Turner. Knut Hartmann fordert mit seinen Werken den Betrachter provozierend auf seine bewertenden Sehgewohnheiten hinter sich zu lassen und sich auf die Atmosphäre dieser Lichtmalerei - der Begriff „Fotografie" stammt aus dem altgriechischen und bedeutet „mit Licht malen" - einzulassen. Die Bilder führen ihre Betrachter in ungewohnte Gefilde, in denen das Sehen wieder zum Erlebnis wird. Die bis zur Unkenntlichkeit abstrahierte Gegenständlichkeit der Motive gewinnt gerade durch die schemenhaft angedeuteten Umrisse, Lichtspuren und Farbenspiele eine sinnliche Ästhetik.

 

 

Peter Braunholz hat unter anderem Musik und Grafik Design studiert und arbeitet seit 2005 als Künstler und Fotograf. Seit 2010 ist er Mitglied des Kuratoriums der „Abisag-Tüllmann-Stiftung" und Jurymitglied des „Abisag-Tüllmann-Fotowett-bewerbs". Außerdem betreut er ehrenamtlich den Fotowettbewerb des Lions-Club Frankfurt Palmengarten. Er zeigt sich fasziniert von der Möglichkeit mit Hilfe der Fotografie Ebenen der Realität zu entdecken, die auf den ersten Blick nicht sichtbar scheinen. Die Beweiskraft der Fotografie musste, während der 180-jährigen Geschichte des Mediums, oft neu überdacht werden. Die Bilder des Künstlers werfen auch die Frage nach dem Referenzobjekt der Aufnahmen auf. Vor allem Stücke aus der Serie Creatures erscheinen zugleich unwirklich und lebendig, dass der Betrachter sich fragt, ob es tatsächlich diesen Moment gab, und wie er sich abgespielt hat. Während sich das Licht auf der empfindlichen Oberfläche des Trägermaterials einschreibt findet parallel eine Transformation des Abgebildeten statt. Dem Künstler gelingt es so seinen Motiven einen neuen ästhetischen Wert zu verleihen und die Phantasie des Betrachters anzuregen. Die Natur wird von Braunholz fotografisch durch verschiedene Herangehensweisen erkundet. In seinen schwarzweißen Bildern wird die Dynamik der Bewegungen der Natur betont. In der Serie Boy you turned me spielt er mit farbintensiven Landschaftsfotografien durch Wasserspiegelungen mit der Wahrnehmung des Betrachters.

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In den neuen spektakulären Ausstellungsräumen sind auf 600m² in der 14. Etage des Frankfurter Büro Centers die neuesten Serien der jungen polnischen Künstler Hanna Śliwińska und Michał Zawada zu sehen./

The newest series of the young polish artists Hanna Śliwińska and Michal Zawada are to be seen on 600 square metres on 14th floor of the Frankfurt office centre.

„Sommerreise - Winterreise" 27.05. - 02.07.2010

Im Rahmen der Ausstellungsreihe "Junge Polnische Malerei", die bereits in den Jahren 2008 und 2009 zu unterschiedlichen aktuellen Themen polnische Künstler aus den Medien Fotografie, Installation und Malerei zeigte, präsentiert Bestregarts, unter der Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann und dem Polnischen Generalkonsulats Köln, die derzeitige Ausstellung „Sommerreise - Winterreise". In den neuen spektakulären Ausstellungsräumen sind auf 600m² in der 14. Etage des Frankfurter Büro Centers die neuesten Serien der jungen polnischen Künstler Hanna Śliwińska und Michał Zawada zu sehen. Die Ausstellung kann vom 27.05.2010 bis 02.07.2010 besichtigt werden.

Die 26-jährige Hanna Śliwińska zeigt in ihrer Serie "Sommerreise" großformatige, surrealistische Ölgemälde. Ihre Malerei ist narrativ. Sie erzählt in ihr, was für andere im ersten Moment vielleicht unbedeutend erscheint. Die Künstlerin beschreibt in ihrer Malerei Zufälle, Dinge die sie interessieren, nach denen sie sich sehnt - ihre Welt. Sie selbst sagt, dass ihre Welt sehr normal ist, da es in dieser keine überschwängliche Freude aber auch kein großes Leid gibt. In Folge dessen sind die Themen, die sie anschneidet, auch nicht außergewöhnlich. Ihr letzter Zyklus zeigt Landschaften, deren Entstehung eine Art Therapie für sie war und ein Versuch, dem Betrachter die Welt näher zu bringen. Diese kommt einem unerträglich schön vor; voll von Gerüchen, einsamer Leere, trügerisch und grausam. In ihr weht der Wind rücksichtslos und wild wuchert der Efeu. Grausam dunkel sind die Teiche und schonungslos die Naturgesetze. Diese Zustände beunruhigen sie sehr. Śliwińska versucht in den von ihr dargestellten Landschaften das System der Welt zu akzeptieren und dem Betrachter das Unvorhersehbare sowie die Zerrüttung, die Wildheit und die Endgültigkeit näher zu bringen. Man soll sich mit der unvermeidlichen Dramatik und der positiven lyrischen Bitterkeit der Schönheit vereinbaren. Die Inspiration für ihre Gemälde findet die Künstlerin auf Zugreisen, bei denen sie durch Wälder, Dörfer und kleine Städtchen fährt und die vorüberziehende Welt vor ihren Augen verschwimmt. Es erfüllt sie mit Freude die aus schwarzen Büschen funkelnden Augen der Füchse, den rosaroten Qualm aus den Fabrikschornsteinen, die Kohlehaufen, die kleinen Häuser mit ihren überschaubaren Gärten und viele andere Details zu entdecken und ihre eigenen Eindrücke in Malerei umzusetzen.

In Michał Zawadas Zyklus "Winterreise" bilden jeweils drei fertige Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Malerei oder Film, den Ausgangspunkt für jedes endgültige Bild. Die eigenständigen Werke die für die "Montage" benutzt werden, verarbeitet der 25-jährige Künstler in drei Schichten mit den Grundfarben Magenta, Cyan, Gelb und setzt diese zusammen. Ihn interessiert die malerische Montage von Bildern, Fragmenten, Dokumenten und Urkunden, angetrieben von der Lehre des dialektischen Materialismus. "Die Montage ist das, was einem das Sehen erlaubt". Er glaubt nicht an das Bild selbst, an dessen Eigenständigkeit. Aus diesem Grund reißt er einzelne Stücke aus der Wirklichkeit, der Malerei, der Fotografie und aus seinen Erinnerungen. Diese einzelnen Teile versucht er zusammen zu fügen, um zu sehen wie sie eine Synthese bilden, sich vermischen und wie die zusätzliche Berührung von Gelb, Rot und Blau eine dialektische Vorstellung bilden. Eine Berührung der Farben auf nur einer Fläche lässt er nicht zu. Durch diese Regeln kann keine Rezeption direkt am Bild entsteht, sondern an seiner Vielfältigkeit, an der Analogie und seinen Bezugspunkten. Zawada glaubt nicht an Interpretationen und lehnt diese auch ab. Er will kein Resümee aus seinem Werk ziehen, es weder abschließen noch untersuchen. Er sucht Bilder aus, deren Zusammensetzung eine Unruhe, Angst, Furcht und Erinnerung hervorruft und die Phantasie anregt. Aber darüber bestimmen die Bilder auf den Leinwänden selbst. Sie formen diese Emotionen. Unvorhersehbar eintretende Narrationen, angesichts derer man völlig vereinsamt.

Die Künstler bilden mit ihrem Schaffen Gegenpole zueinander. Die Titel ihrer Zyklen verbinden sie und stellen zugleich einen Gegensatz dar. Śliwińska bringt ihre eigenen Eindrücke auf die Leinwand und versucht das Bild selbst auf den Betrachter wirken zu lassen. Ihre eigene Welt entsteht. Zawada hingegen stellt das Bild selbst nicht in den Vordergrund, sondern die Vielfältigkeit aus der es geschaffen ist. Es soll eine objektive Wirklichkeit entstehen, die durch den Widerspruch des Geistes in sich entsteht. Zwei unterschiedliche Techniken versuchen den Betrachter auf ihre eigene Weise zu fesseln. In unseren neuen Ausstellungsräumen werden diese Gegensätze und Gemeinsamkeiten erfahrbar gemacht.

 

 

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Im Rahmen des 5-jährigen Bestehens präsentiert der Ausstellungsraum bestregarts die Arbeiten verschiedener Künstler aus dem aktuellen Programm.

The exhibition space bestregarts presents in the context of its fifth birthday various artists of the current program.

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Im Rahmen der Ausstellungsreihe “Junge Polnische Malerei“ zeigt Bestregarts zwei Bilderserien des in Polen bekannten Künstlerpaares Lidia Krawczyk und Wojtek Kubiak. Seit 2004 realisieren sie gemeinsam Projekte, die sich mit Themen rund um das Geschlecht, die Sexualität und sozialen Machtstrukturen beschäftigen. Der erste Zyklus Genderqueer zeigt große fotorealistisch gemalte Portraits und bezieht sich auf die Queer-Bewegung, die mehrere Geschlechteridentität zuläßt und sich von dem Zwang der Heteronormativität distanziert. Menschen, die nicht durch ihr soziales und sexuelles Geschlecht definiert werden möchten, sondern durch Vielfältigkeit der eigenen Identität wahrgenommen werden wollen. Die zweite Serie Hostia (slow. Gast) umfasst ca. 40 kleinformatige Arbeiten, die auf der Vorlage von Fotografien basieren, welche sich im städtischen Archiv des Ortes Pieštany (Slowakei) befinden. Dieser Kurort war ein beliebter Treffpunkt einflußreicher Vertreter der Nazizeit und bot eine perfekte Kulisse für den aufkommenden Körperkult Anfang des 20. Jahrhunderts.

Künstler: Wojtek Kubiak
Lidia Krawczyk

Mit freundlicher Unterstützung von: TBK, Biancalani, Activ Consult Real Estate GmbH

Unter der Schirmherrschaft der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann.

In Zusammenarbeit mit der Initiative „Changing Frankfurt“ 1996

Ausstellungsdauer: 13. November 2009 – 15. Januar 2010



Within the exhibition series „young Polish paintings“ Bestregarts shows two picture series of the artist couple Lidia Krawczyk and Wojtek Kubiak who are famous in Poland. They have been realizing projects together since 2004 dealing with topics about sex, sexuality and social power. The first cycle Genderqueer shows large photographically realistic portraits in painting and refers to the queer movement that allows several sex identities and turns its back on the force of heteronormativity. People, not wanting to be defined by their social and sexual sex but by their diversity of their own identity. The second series Hostia (Slow. Host) consists of 40 paintings being based on photography’s that were found in the city archive of Piestany (Slovakia). This health resort used to be a famous place of important representatives of Nazi times and offered the perfect location for the upcoming body cult beginning of the 20th century.

Artist: Wojtek Kubiak
Lidia Krawczyk

Supported by: TBK, Biancalani, Activ Consult Real Estate GmbH

Under the patronage of the Hessian minister of science and art Eva Kühne-Hörmann.

In collaboration with the initiative “Changing Frankfurt” 1996

November 13th, 2009 – January 15th, 2010

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Junge Polnische Kunst ist en vogue! Die jüngste Malergeneration überzeugt mit einer klugen, konzeptionell reifen und technisch hervorragend umgesetzten Arbeit.
Den neuesten Tendenzen auf dem polnischen Kunstmarkt widmet Bestregarts eine 5-teilige Ausstellungsreihe. Nach vielen Reisen durch ganz Polen, Gesprächen mit Kuratoren, Empfehlungen von Galeristen und Kulturschaffenden wurden ein Dutzend junge Künstler ausgewählt. Unter anderem Justyna Adamczyk, Jarek Jeschke, Michał Korchowiec, Bartek Kokosiński und Alexandra Urban sind mit ihren Bildern dabei und werden vom 30.06. – 31.08.09 in einer Gruppenshow präsentiert. Diese Mischung aus abstrakt, gegenständlich und surreal zeigt wie vielschichtig und spannend die polnische Malerei des 21. Jahrhunderts sein kann.
Wir freuen uns alle Kunstliebhaber zu dieser Vernissage, am Dienstag, den 30.06.09 um 19:00 begrüßen zu dürfen.
Künstler: Justyna Adamczyk
Alexandra Urban
Michał Korchowiec
Jarek Jeschke
Bartek Kokosiński

Mit freundlicher Unterstützung von: TBK, Biancalani, Activ Consult Real Estate

Unter der Schirmherrschaft von:
Andrzej Kaczorowski, Polnischer Generalkonsul

Ausstellungsdauer: 1. Juli 09 – 31. August 09


Young Polish art is En Vogue! The latest Polish generation of painter convinces with smart and mature concepts and technically genius translated works.
Bestregarts dedicates an exhibition series of five parts to the latest tendencies of the Polish art market. A dozen of young artists were chosen after many journeys to Poland, meetings with curators, recommendations of galleries and people engaged in cultural matters. Among them Justyna Adamczyk, Jarek Jeschke, Michał Korchowiec, Bartek Kokosiński and Alexandra Urban. They will show their pictures from June 30th until August 31st, 2009 in a group exhibition. The mixture of abstract, objective and surreal shows how diverse and exiting Polish paintings from the 21st century can be.

We are looking forward on welcoming all art lovers to this vernissage on Tuesday, June 30th, 2009, 7pm.

Artists: Justyna Adamczyk
Alexandra Urban
Michał Korchowiec
Jarek Jeschke
Bartek Kokosiński


Supported by: TBK, Biancalani, Activ Consult Real Estate

Patronage: Polish General Consul Andrzej Kaczorowski

July 1st – August 31st, 2009

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Vernissage am Donnerstag, den 19. März 2009 um 19:00 Uhr

Künstler: Hanna Śliwińska

Mit freundlicher Unterstützung von: Activ Consult Real Estate, Biancalani, SJG Company Transfer, TBK

In Zusammenarbeit mit der Initiative „Changing Frankfurt“ 1996

Ausstellungsdauer: 20.03.2009 – 16.05.2009

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Eröffnung
#Kaiser& Cream
Showroom Frankfurt#

BestregARTs präsentiert:
The lazy man´s way to the enlightment
Jörg Eibelshäuser kuratiert von Ewa Nowik

Einladung zur Vernissage am Dienstag, 16. Juni 2009, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer bis 31. Juli 09

Mit freundlicher Unterstützung von: bvmw, grabowski.spork.architektur, qed*design


Opening
# Kaiser& Cream//////
Showroom Frankfurt#


BestregARTs presents
the lazy man’s way to the enlightment
Jörg Eibelshäuser
Curatator: Ewa Nowik

Invitation for the Vernissage on Tuesday June 16th, 2009, 7pm

Exhibition is open until July 31st, 2009

Supported by: bvmw, grabowski.spork.architektur, qed*design

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Für alle Kunstliebhaber eröffnet der Ausstellungsraum Bestregarts wieder seine Pforten. In unseren neuen Räumen zeigen wir in der [Casa Siena] des Florentinischen Viertels aktuelle Arbeiten des Künstlers Matthias Matzak. Bereits bei der letzten Vernissage waren Matzaks großformatige Fotografien zu sehen. Deren Schauplatz waren oft menschenleere, befremdliche Orte, Gebäude und verlassene Baustellen. Seine neuen Bilder beschäftigen sich ebenfalls mit ähnlichen Motiven, grenzen sich aber deutlich von den vergangenen Arbeiten ab. Ein Orts- und Perspektivenwechsel führt zu einer einzigartigen, abstrahierten und äußerst ästhetischen Sichtweise auf die Architektur des XX. und XXI. Jahrhunderts. Seien Sie gespannt!

Wir freuen uns, die Eröffnung der Ausstellung feiern zu dürfen und laden Sie und Ihre Freunde am Mittwoch, den 09. April 2008 um 19:oo Uhr ganz herzlich ein.
Ihre Ewa Nowik & das Bestregarts Team


Künstler: Matthias Matzak

Mit freundlicher Unterstützung von: TBK, Biancalani, Activ Consult Real Estate GmbH

Ausstellungsdauer: 10. April – 14. Juni 2008



For all art lovers Bestregarts is reopening its showroom. We are showing current works of the artist Matthias Matzak in our new rooms in [Casa Siena] in the Florentine quarter. Matzaks large format photography’s were already exhibited at our last vernissage. The arenas of such were often empty and located at strange places, buildings and left-alone construction sites. His new pictures are also dealing with similar motives, however, are obviously different to his past works. A change of place and perspective causes a unique, abstract and very aesthetic view on architecture of 20th and 21st.

We are looking forward on celebrating the opening of this exhibition on Wednesday April 9th, 2008 with you and your friends.
Yours,
Ewa Nowik & team Bestregarts


Artist: Matthias Matzak

Supported by: TBK, Biancalani, Activ Consult Real Estate GmbH

April 10th – June 14th, 2008

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Unter der Schirmherrschaft von Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt und Andrzej Kaczorowski, Polnischer Generalkonsul

Im Zentrum der Ausstellung Frankfurt – Kraków [look at me] stehen das Menschenbild und die damit verbundenen Reflektionen über Identität und Selbstbild innerhalb des Spannungsfeldes zwischen Individuum und Gesellschaft – zwischen dem Menschen und seinem Abbild. Die Gegenüberstellung malerischer Positionen von jeweils drei polnischen und drei deutschen Künstlern markiert einige Eckpunkte dieses Diskurses: Fragen nach der Konstruktion gesellschaftlicher Geschlechterrollen [Wojtek Kubiak & Lidia Krawczyk] nach Beziehungen zwischen dem Menschen und seinem malerischen Abbild [Bartek Kokosiński] oder Fragen nach Möglichkeiten bzw. Grenzen klassischer Porträtmalerei im Wettstreit mit dem Medium der Fotografie [Susanna Storch] werden ebenso berührt wie die Themen Schönheit, Lifestyle und Schaffung der eigenen „Vor-Bilder“ [Simona Galeckaité]. Daneben stehen Positionen, die Menschenbilder als kreativen Schöpfungsprozess der Vorstellungskraft begreifen [Norman Leto] oder diese durch Variationen kunsthistorischer Stilelemente entwickeln [Corinna Mayer].

Wir freuen uns, wenn Sie der Aufforderung des Ausstellungstitels Frankfurt – Kraków [look at me] folgen und laden Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein, am Donnerstag, den 9. Oktober um 19 Uhr mit uns die Eröffnung der Ausstellung zu feiern.

Künstler: Wojtek Kubiak & Lidia Krawczyk
Bartek Kokosiński
Susanna Storch
Simona Galeckaite
Norman Leto
Corinna Mayer
Simona Galeckaité

Mit freundlicher Unterstützung von: TBK, Biancalani, Activ Consult Real Estate

Ausstellungsdauer: 10. Oktober – 20. Dezember 08



Under the patronage of Petra Roth, mayor of Frankfurt am Main and Andrzej Kaczorowski, general consul of Poland

The exhibition “Frankfurt – Kraków [look at me]” is focusing on human identity and thus the reflection of identity and self-esteem within the area of individuality and society – between the human being and its picture. The confrontation of positions in painting of each 3 Polish and German artists marks several points of this discourse: questions regarding the construction of sex in society [Wojtek Kubiak & Lidia Krawczyk], on relationships of human beings and their picture in painting [Bartek Kokosiński] or questions on the possibilities / borders of the classic portrait painting in the competition with the media photography [Susanna Storch] are being considered as well as the topics of beauty, lifestyle and creation of the own role models [Simona Galeckaité]. Right next to them human pictures are being understood as a creative creation process of imagination [Norman Leto] or developing those by variations of art historic style elements [Corinna Mayer].

We are looking forward to your acceptance of this invitation Frankfurt – Kraków [look at me] and invite you and your friends to join us on Thursday, October 9th at 7pm to celebrate the opening of this exhibition with us.


Artists:
Wojtek Kubiak & Lidia Krawczyk
Bartek Kokosiński
Susanna Storch
Simona Galeckaité
Norman Leto
Corinna Mayer

Supported by: TBK, Biancalani, Activ Consult Real Estate

October 10th until December 20th, 2008

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[Alte Meister / Junge Künstler] heißt die neueste Ausstellung im Florentinischen Viertel, die sich mit Inspirationsquellen des aktuellen, jungen Kunstschaffens beschäftigt.

Vier künstlerische Positionen von Anne Heusel, Corinna Mayer, Nadin Rüfenacht und Lars Teichmann zeigen in unterschiedlichen Ausdrucksformen ihre persönliche Beziehung zu Alten Meistern.

Mit den traditionellen und zeitgenössischen Medien Malerei und Fotografie findet hier eine spannende Auseinandersetzung mit Rembrandt, Caravaggio & Co. statt.

Sie dürfen auf die „Jungen Meister des 21. Jahrhunderts“ gespannt sein!

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Ausstellungseröffnung zu feiern.

Künstler: Corinna Mayer
Nadin Rüfenacht
Lars Teichmann
Anne Heusel

Mit freundlicher Unterstützung von: Schweizerisches Generalkonsulat, Biancalani, TBK, serien.lighting

Kuratoren: Ewa Nowik, Julia de Lousanoff

Ausstellungsdauer: 7. Dezember 06 – 31. Januar 07


[Old Masters / Young Artists] is the name of the new exhibition in the Florentine quarter of Frankfurt dealing with the source of inspiration of the current and young artistic work.

Four artistic opinions of Anne Heusel, Corinna Mayer, Nadine Rüfenacht and Lars Teichmann show the different expressions of their personal relation ships with the old masters.

An exiting examination with Rembrandt, Caravaggio & Co. is taking place with traditional and contemporary media such as painting and photography.

Look forward to the “young masters of the 21st century”!

We love to invite you to the opening of this exhibition.


Artists: Corinna Mayer
Nadin Rüfenacht
Lars Teichmann
Anne Heusel


Supported by: General Consulate Switzerland, Biancalani, TBK, serien.lighting

Curator: Ewa Nowik, Julia de Lousanoff

December 7th, 2006 – January 31st, 2007

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Merck zeigt Künstler aus Pakistan unter der Schirmherrschaft von Stadtminister Udo Corts.

Einladung zur Vernissage „Malerei aus Pakistan“
Ausstellungseröffnung: 29. Juni 2006 19:00 Uhr

Künstler: Kaleem Khan
Hanif Shahzad
Professor Muhammad Khalid Mahmud
Ghulam Rasul
Jehanzeb Malik
Athar Jamal
S. Imtiaz Husain – Peshawar, NWFP
Abdul Hayee – Karatschi, Sindh
Ghulam Mustafa
Rajal Changez Sultan
Iqbal Hussain
Hameed Baloch

Ausstellungsdauer: 29. Juni bis 13.Juli 2006

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Im Rahmen der Luminale 2006 lassen drei Kunstaktivisten Holger Giese, Christoph Schnee und Hans Kotter das Florentinische Viertel im Licht erstrahlen und tragen zu einer spannenden Verwandlung des Raumes bei.

Die Besucher werden von der Installation Holger Gieses geleitet, die ihren Ursprung am Mainufer nimmt und über die Piazza Fiorentina bis zur Galerie führt. Eine Linie aus phosphorisierenden Stäben als Wegweiser für alle, die auf Entdeckungsreise sind. Die Wanderer werden an den verschiedensten Orten fündig: In Geschäften, Büros und Empfangshallen stößt man auf die Arbeit „Black Boxes“ des Malers Christoph Schnee. Die schwarzen Kästchen lassen durch ein Guckloch einen begrenzten Einblick zu. Sie thematisieren Aspekte des Lichts in der Malerei und nehmen in ihren Motiven einen direkten Dialog mit der Umgebung auf. In den Galerieräumen entdeckt man dann eine Ausstellung des Lichtkünstlers Hans Kotter, der Licht und Raum zu einem zentralen Thema seiner Arbeiten macht. Die Motive von Kotters Lichtskulpturen, Leuchtkästen und Fotos sind abstrakte Licht- und Farbfelder, die Makroaufnahmen von Lichtbrechungen in Glas entspringen. Sie verändern den Raum dabei nicht nur farbig, sondern werden selbst zu architektonischen Gebilden.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Eröffnung des Lichtspektakels Luminale und der Ausstellung [Licht am Main] zu feiern.  

Künstler: Holger Giese
Christoph Schnee
Hans Kotter

Mit freundlicher Unterstützung von: TBK, Kartell, serien.lighting und Biancalani

Kuratiert von:
Ewa Nowik, BestregARTs
Patrick Heide Art Projects, London

Ausstellungseröffnung: 24. April um 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. April – 10. Juli 06



Within the Luminale 2006, three artists Holger Giese, Christoph Schnee and Hans Kotter make the Florentine quarter shine and contribute to an exiting change of the space.

Visitors will be guided by the installation of Holger Giese taking its origin at the Main shore and leading through the Piazza Fiorentina towards the gallery. A line of phosphorescing sticks as a guideline for everybody being on an adventure tour. Walkers will find something at the most unexpected locations: in shops, offices and entrance halls one can find the work “Black Boxes” by the painter Christoph Schnee. The black boxes only allow a small view inside through a spy hole. They turn the aspects of light in paintings into the main topic and start a direct dialogue with the surrounding. In the gallery showroom, one will find an exhibition of the light artist Hans Kotter who makes light and space the main topic of his works. The motives of Kotters lights sculptures, light boxes and photos are abstract light and colour areas coming from macro shoots of light refractions. They do not only change the space in colour but becoming architecture beings themselves.

We would like to welcome you to celebrate with us the light event Luminale and the exhibition [Light at Main].

Artists: Holger Giese
Christoph Schnee
Hans Kotter


Supported by: TBK, Kartell, serien.lighting and Biancalani

Curators:
Ewa Nowik, BestregARTs
Patrick Heide Art Projects, London

April 24th – June 10th, 2006

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Unter der Schirmherrschaft der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth und des Deutschen Polen- Instituts in Darmstadt wird am Freitag, den 24. Februar 2006 um 19:00 Uhr im Florentinischen Viertel die Ausstellung [Polska Sztuka am Main] eröffnet.

In Zusammenarbeit mit der Inititative „Changing Frankfurt“ und der Casa Volterra widmet sich die Ausstellung [Polska Sztuka am Main] den Arbeiten einer jungen, polnischen Künstlergeneration. Diese große Gruppenausstellung zeigt sechs unterschiedliche künstlerische Positionen und spiegelt damit die aktuellen Entwicklungen des polnischen Kunstmarktes wider. Alle Künstler haben an der Akademie der Künste in Krakau studiert und sind international bereits mit besten Auszeichnungen anerkannt worden. Die Themen dieser Arbeiten beschäftigen sich hauptsächlich mit den Phänomenen des Sehens, des Lichts und dem Bild des Menschen. Doch nicht nur die konzeptionelle Arbeit der jungen Maler und Fotografen steht hier im Vordergrund, sondern auch die hervorragende Qualität ihrer Werke. Die Ausstellung – ein Wechselspiel aus abstrakt und gegenständlich – wird kuratiert von Ewa Nowik.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Eröffnung dieser Ausstellung zu feiern.

Künstler: Marcin Mroczkowski / Malerei
Joanna Pawlik / Malerei
Katarzyna Skrobiszewska / Malerei
Marcin Przybylko / Fotografie
Wojtek Kubiak / Malerei
Malwina Rzonca / Malerei

Mit freundlicher Unterstützung von: Fundacja Wschód Sztuki, Biancalani und den Firmen: Kartell, serien.lighting, ALP Management and Galaria Nova, Kraków.

Ausstellungsdauer: 24. Februar – 20. April 2006




Under the patronage of the mayor of Frankfurt, Petra Roth, and the German – Polish Institute in Darmstadt the exhibition [Polska Sztuka am Main] will be opened on Friday, February 24th, 2006, 7pm.

In cooperation with the initiative “Changing Frankfurt” and Casa Volterra the exhibition [Polska Sztuka am Main] is dedicated to the works of a young and Polish artist generation. This large group exhibition shows six different artistic opinions and thus displays the current development of the Polish art market. All artists studied at the academy of fine arts in Cracow and have been receiving acknowledged awards. The topics of these works are mainly the phenomenons of seeing, light and the picture of human being. However, not only the concepts of the works of the young painters and photographers are in the spot light but also the unique quality of the works. Ewa Nowik is curator of the exhibition, which is interplay of abstract and objective.

Artists: Marcin Mroczkowski / painting
Joanna Pawlik / painting
Katarzyna Skrobiszewska / painting
Marcin Przybylko / photography
Wojtek Kubiak / painting
Malwina Rzonca / painting


Supported by:
Fundacja Wschód Sztuki, Biancalani and the companies: Kartell, serien.lighting, ALP Management and Galeria Nova, Cracow

February 24th – April 20th, 2006

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Vernissage am 29. November 2005 um 19:00 Uhr

Künstler: Flavio Fraganello

Unter der Schirmherrschaft des Museo d’arte moderna e contemporanea Trento e Roverto (MART)

In Zusammenarbeit mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung, Biancalani und Kartell.

Mit freundlicher Unterstützung von Biancalani und Kartell.

Ausstellungsdauer: 29. November 2005 bis 26. Januar 2006