Press

10.12.2010, frankfurter-koepfe.de

 

http://www.frankfurter-koepfe.de/koepfe/Ewa_Nowik/

 

Ewa Nowik

 

Die Kuratorin Ewa Nowik machte bereits während des Studiums der Kunstgeschichte auf sich aufmerksam und sammelte erste Erfahrungen in namhaften Frankfurter Galerien. Besonderes Interesse entwickelte sie für die Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie arbeitete für namhafte Frankfurter Museen, die überregional Bekanntheit und Ansehen genießen: Deutsches Architektur Museum und Museum für Moderne Kunst.


Ihr besonderes Engagement für kulturelle Angelegenheiten in der Rhein-Main-Region drückte sie auch mit ihrere Ar4beit für das Frankfurter Kultur-Komitee aus. Die Rückkehr zur Fotografie ermöglichte ihr eine Frankfurter Galerie, die durch Frau Nowiks Unterstützung und Mitarbeit in der internationalen Fotografie-Szene große Anerkennung erfahren durfte. Durch die kuratorische Tätigkeit von Frau Nowik erwarb die Galerie die Beachtung bekannter Fotokünstler und Sammler gleichermaßen. Als Projektleiterin der Kulturmanagement Abteilung der Belu Service Group engagierte sie sich als Vermittlerin zwischen Wirtschaft und Kultur. Im Juni 2005 organiserte sie einen erfolgreichen Kongress KTW, Kultur trifft Wirtschaft - eine zukunftsorientierte Partnerschaft, der sich hauptsächlich mit der Thematik der aktuellen Entwicklung von Sponsoring beschäftigte. Auf Frau Nowiks KTW Initiative reagierten die Kulturschaffenden und Sponsoren mit positiver Resonanz und die Presse mit lobenswerten Stimmen.


Ewa Nowik steuert als Geschäftsführerin einen der größten Ausstellungsräume in Frankfurt/Main, die Projektarbeit und kuratiert die Ausstellung.


Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Ich kam vor 20 Jahren nach Frankfurt und hatte schon damals den multikulturellen Charakter dieser Stadt geschätzt. Die Frankfurter waren sehr hilfsbereit und dich fühlte mich als junges Mädchen hier gut aufgehoben. Nur mit den hessischen Dialekt hatte ich so manche Probleme.


Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Frankfurt ist eine Schatzkiste, die viel zu bieten hat. Für zugezogene ist es oft schwierig die schönen Plätze und das spannende Angebot dieser Stadt sofort zu entdecken. Man braucht schon ein paar Insider-Tipps um diese Stadt besser kennen zu lernen. Ihre Schönheit erschließt sich oft nach dem zweiten Blick.


Was ist ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Selbstverständlich mein Arbeitsplatz, 14. etage des FBC-Gebäudes mitten im Banken Viertel. Die Skyline ist atemberaubend und besonders wenn ein Gewitter aufkommt, bekommen ich und meine Mitarbeiter Herzklopfen. Im Sommer ist die Sachsenhäuser Mainseite eine willkommene Abwechslung.


Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Es gibt viele gute Plätze und kulinarisch kann Frankfurt mit anderen deutschen Metropolen sicherlich mithalten. Biancalani, Emma Metzer, Silk, Tigerpalast, Goldman...


Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Das Florentinische Viertel am Main finde ich schön, habe dort 5 Jahre lang meine Galerie geführt und fand das italienische Flair am Fluss ansprechend. Abend haben wir oft mit unseren nachbarn vor der galerie gesessn, Wein getrunken und über Kunst und das Leben diskutiert. La Dolce Vita in Frankfurt.


Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Frankfurts Kunstsammlungen. Gerade in den Banken und Großunternehmen gibt es vieles zu entdecken. Auch Frankfurts Architektur hat in den letzten Jahren eine spannende Entwicklung erfahren. Die Wohnungen am Fluss und neue Hochhäuser haben das Stadtbild sicherlich bereichert.


Welche Frankfurter Persönlichkeit beweundern Sie am meisten?

Ich bewundere Alle, die zur kulturellen Entwicklung dieser Stadt mit ihrem unermüdlichen Engagement beigetragen haben. Wir haben in Frankfurt viele "Macher", die mit ihren Konzepten für ein spannendes Stadtbild sorgen. Goldman, Bock, Hollein...


Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Die letzte Etage des Opernturms würde mich interessieren, soll noch zum Verkauf stehen. Falls es jemand gibt, der dort eine Wohnung einrichtet, möchte ich gerne eingeladen werden. Wo war ich noch nicht???


Welche Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennenlernen?

Ich lasse mich gerne überraschen.


Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Ich arbeite so gerne in Frankfurt und da Ausstellungsbesuche auch zu meiner Arbeit gehören, tue ich es sehr gerne. Es gibt vieles zu entdecken. Besonders interessant, Frankfurter Künstleratelliers.

 


14. Juli 2010, Frankfurter Rundschau

 

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/?em_cnt=2837859&

 

Existenzen in der Nische

Am eigenen Schopf

 

Frankfurt kann ja mit manchen Größen protzen. Mit dieser aber eher nicht: In der Stadt stehen Büroräume in der Größenordnung von zwei Millionen Quadratmetern leer. Seit Mai darf man von dieser gigantischen Zahl gut und gerne 600 Quadratmeter abrechnen, denn die benutzt jetzt Ewa Nowik für ihre Galerie namens "bestregarts".


Die aus Polen stammende Frankfurterin ist mit wilder, knallfarbiger Kunst und ausgewiesener Könnerschaft in die 14. Etage des Frankfurter Büro Centers (FBC) an der Mainzer Landstraße 46 eingezogen. [...] Ewa Nowik hat zum Thema Leerstand eine klare Meinung und hält nicht hinterm Berg: "Das ist Verschwendung." Zumal der gigantischen Leere ein vielleicht ebensogroßer Raumbedarf derer gegenübersteht, die keine teuren Büros, jedenfalls aber Platz zur Entfaltung brauchen.


Seit sich Ewa auf dem blanken Betonboden der früheren Büroetage ihre Existenz eingerichtet hat, erreichen sie "dreißig Anfragen pro Woche" von Menschen, die ihre Bilder, Fotos, Plastiken, bei ihr zeigen wollen. Dazu kommen Bewerbungen zur Mitarbeit in Assistenz oder Sekretariat, "viele gute Leute mit Doktortitel darunter", die "für Hungerlohn" arbeiten würden. Die 34-jährige wirkt jetzt schon atemlos: "Ich bin zu bis oben hin." Damit sind Anregungen, Ideen und Pläne gemeint. Jede der "vielen positiven Stimmen", die sie zu ihrem Vorstoß in die Nachbarschaft der Finanzwelt bekommt, freut sie andererseits. Weil das ja "anderen Immobilieneigentümern Mut machen" könne, es ebenfalls mit ihresgleichen zu versuchen. Gerade in der Büromeile Mainzer Landstraße sind viele Gebäude leer ungenutzt. Und die Galeristin bemerkt am Rande: "Ich kann hier nicht alle Häuser besetzen."

Belebung durch Kunst


Ewa Nowik hatte sich anfangs, mit speziellem Blick auf die junge polnische Kunst, als freie Kuratorin und mit Werkverträgen in die Szene vorgearbeitet. Bevor es ihr gelungen ist, sich am eigenen, stattlichen Haarschopf bis in die 14. Etage des FBC hochzuziehen, hatte sie einen Neubau im so genannten Florentinischen Viertel am Walther-von-Cronberg-Platz mit ihrem Kunstangebot belebt. Sie wollte aber ins Zentrum, dahin, "wo Läden unbezahlbar sind". Darum steuerte sie eine Büroetage an. Jetzt ist die Bank Goldman Sachs ihr Vermieter, kommt ihr bei der Miete entgegen und schenkt ihr die Hausmeister-Dienste; "als Förderung vom Haus". Der Umgang im Turm sei unbürokratisch: "Wir dürfen auch Löcher in die Wände machen und was einbauen." Die Galeristin glaubt, dass da mitten im Bankenviertel der "american way of life" spürbar sei. (clau)

 

 


18.Juni 2010, Frankfurter Neue Presse

 

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/galeristin-mit-hohen-anspruechen_rmn01.c.7843975.de.html


Galeristin mit hohen Ansprüchen

 

Nicht alltäglich ist das neue Domizil des Ausstellungsraumes "bestregARTs": Es befindet sich im 14. Stockwerk des Hochhauses des Frankfurter Büro Centers in der Mainzer Landstraße 46

 

Innenstadt. Wer zum ersten Mal in die Ausstellungsräume kommt, hat zunächst gar keinen Blick für die Bilder –schließlich hat man nicht alle Tage einen Ausblick vom 14. Stock auf die Stadt. 600 Quadratmeter stehen Geschäftsführerin Ewa Nowik (34) zur Präsentation junger, zeitgenössischer Kunst zur Verfügung. Eingeweiht wurden die neuen Räume mit der Ausstellung «Sommerreise – Winterreise», in der aktuelle Bilder von Hanna Śliwińska und Michał Zawada, zwei junge polnische Künstler, gezeigt werden.

Tolles Ambiente

Die lichtdurchfluteten Räume des neuen Ausstellungsraums sind bestens für die Präsentation von Kunstwerken geeignet. Sitzmöglichkeiten laden ein, Kunst und Ambiente in Ruhe auf sich wirken zu lassen. «Ich habe nach neuen, größeren Räumen gesucht», erzählt Ewa Nowik. Im Florentinischen Viertel, in dem es noch ein Büro von «bestregARTs» gibt, standen der Kuratorin nur 200 Quadratmeter zur Verfügung. Die dreifache Fläche bietet ihr jetzt ganz andere Möglichkeiten der Präsentation. Miteinander vergleichen möchte sie die neuen Räume nicht. «Das ist gar nicht möglich, da es sich dabei um zwei völlig unterschiedliche Situationen handelt.» Neben dem neuen Standort sei auch denkbar, künftig Leerstände temporär für Ausstellungen zu nutzen.

Ewa Nowik startete 2004 mit einem Projektraum, in dem sie erste Ausstellungen mit jungen Künstlern realisierte. Zunächst als temporäre Idee angedacht, hat sie sich mittlerweile mit ihrem Ausstellungsraum «bestregaARTs» etabliert und stellt in regelmäßigen Abständen, etwa vier bis fünfmal jährlich, aktuelle junge Kunstpositionen vor. Die Kuratorin hat Kunstgeschichte in Frankfurt und Marburg studiert, arbeitet unter anderem mit Sammlern, Kuratoren und Kulturinstitutionen zusammen. Daneben ist sie selbst eine begeisterte Kunstsammlerin. Einer ihrer Schwerpunkte liegt dabei auf aktuellen Positionen junger polnischer Kunst. Hierfür arbeitet Frau Nowik, die aus einer polnisch-schwedischen Familie stammt, verstärkt mit Kunstvereinen, Galerien und anderen Institutionen aus Polen zusammen und sammelt Informationen über junge, polnische Künstler. Diese Informationen sind in einem Archiv zusammengefasst, das sich ständig erweitert. Damit möchte sie Interessierte über die neuesten Tendenzen auf dem polnischen Kunstmarkt informieren. Aber auch Werke junger deutscher und osteuropäischer Künstler wurden bisher und sollen künftig in thematisch ausgerichteten Ausstellungen gezeigt werden

Nachwuchs fördern

Mit ihrer Arbeit möchte sie die jüngste Künstlergeneration fördern und positionieren und die Zusammenarbeit zwischen Kunst, Wirtschaft, Sammlern und Kuratoren stärken. «Ich wünsche mir, dass es mehr Kunstinteressierte gibt, die Spaß am Sammeln und Freude daran haben, junge Kunst und Künstler zu fördern.» Die aktuelle Ausstellung läuft noch bis zum 2. Juli. Sie kann dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden.

 

 


 

26.Mai 2010, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Kunst mit Aussichten

 

Investoren entdecken in kreativen Zwischenlösungen ein Mittel gegen den Leerstand ihrer Bürohäuser. In ein Hochhaus im Bankenviertel ist eine Galerie eingezogen. Und die Diamantenbörse in der Innenstadt wird zum Atelier.

Mitten im Bankenviertel, im 14. Stockwerk des Büroturms FBC an der Mainzer Landstraße, zeigen Ewa Nowik und ihre Mitarbeiter von der Galerie Bestregarts fast wandfüllende Gemälde, wo man Bürostühle und Zimmerpflanzen vermutet. Eine Galerie im Hochhaus, das ist in Frankfurt ein Novum. Auf 600 Quadratmetern bietet Nowik, die polnische Wurzeln hat, jungen Künstlern aus ihrer Heimat eine Plattform mit spektakulärer Aussicht auf die halbe Stadt.

Wie fast alle anderen Bürogebäude im Stadtgebiet hat das FBC, das Frankfurter Büro Center, mit dem Leerstand zu kämpfen. […] Der Eigentümer, ein Immobilienfonds der Investmentbank Goldman Sachs, will mit der kreativen Zwischennutzung auf das Gebäude aufmerksam machen. „Wir freuen uns, wenn wir mit dem Gebäude im Gespräch sind“, sagt Bettina Vogt, die sich als sogenannte Asset Managerin der Archon Group Deutschland um die Immobilien kümmert.

[…] Zwischennutzungen gewinnen als Strategie gegen den Leerstand zunehmend an Popularität. Die Eigentümer setzen auch auf den Marketingeffekt. Da Künstler und Galerien sich nicht die Mietpreise einer Bank oder Kanzlei leisten können[…], müssen die Eigentümer in der Regel Abstriche machen. Nowiks Mietvertrag ist auch nicht auf mehrere Jahre ausgelegt. Aber bis die Etage neu vermietet wird, kann die Galeristin mit ihrer Kunst bleiben.

Die Kuratorin und Galeristin arbeitet in dem Hochhaus unter besonderen Bedingungen. Da ein Schaufenster naturgemäß fehlt, muß Nowik auf Laufkundschaft verzichten. Aber auch in ihrer bisherigen Galerie in Sachsenhausen machten die Zufallsbesuche nur einen kleinen Teil der Kundschaft aus. Sie hofft, dass sich das Angebot unter Kunstkennern und –käufern herumspricht. „Ein Geschäft auf der Zeil würde mir nicht helfen“, sagt sie.

[…] Und […] wer die Vernissage der aktuellen Ausstellung „Sommerreise – Winterreise“ heute Abend besuchen möchte, steht nicht vor verschlossenen Türen. In Polen schon etabliert, sind die Künstler in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Die 27 Jahre alte Hanna Śliwińska ist mit dem Zug durch ihr Heimatland gereist und hat die Eindrücke auf großformatigen Gemälden verarbeitet. Der 25 Jahre alte Michał Zawada taucht auch düstere Motive wie den Stacheldraht eines deutschen Konzentrationslagers in Bonbonfarben. In der fast stützenfreien Büroetage kommen die Bilder gut zur Geltung.

Leere Büroetagen können vorübergehend nicht nur als Ausstellungs- sondern auch als Produktionsräume dienen. Die Stadt will deshalb eine sogenannte Leerstandsagentur gründen, die nicht genutzte Räume erkundet und vermittelt. […]

Nowik hat auf der Suche nach einem Raum für ihre Galerie auch nach oben geschaut und eine Hochhausetage gefunden. Ihr ist es wichtig, dass der Vermieter ein Gespür für den Wert der Kunst hat und sie nicht nur als Marketinginstrument betrachtet: „Das ist keine Wandbeschmückung.“ Bei der Auswahl der Themen hat sie freie Hand. „Nicht nach dem Motto: Bitte nur schöne Landschaften, aber keine nackten Hintern“, sagt sie lachend.


Von Reiner Schulze

 


 

 

 

20. Februar 2010, OP-online.de

 

http://www.op-online.de/nachrichten/neu-isenburg/hanna-will-gegenstand-sein-624028.html


Hanna will Gegenstand sein

 

Neu-Isenburg – Ein Mädchen oder eine junge Frau steht vor einem weißen Hintergrund. Sie trägt ein Mickey-Mouse -T -Shirt und hält eine grellgrüne Tüte in ihrer rechten Hand. Rechts von der Frau steht in großen Lettern in polnischer Sprache: „Hanna, 26, möchte manchmal ein Gegenstand sein.“

Hanna Sliwinskas

Bild ist eines von insgesamt 36 Werken von acht Künstlern zwischen 25 und 30 Jahren aus Breslau, Krakau und Warschau, die noch bis zum 31. März in der Neu-Isenburger Stadtgalerie ausgestellt sind. Zustande gekommen ist die Schau auf Initiative von Dr. Bettina Stuckard vom Kulturbüro der Stadt. „Ich hatte im Internet das Kompetenzzentrum für junge polnische Kunst `Bestregarts` in Frankfurt entdeckt und mit Ewa Nowik, der Geschäftsführerin, Kontakt aufgenommen.“ Zusammen mit Nowik wählte sie unter rund 900 Werken die aus, die nun in der Hugenottenstadt hängen. Es sind Arbeiten von Lidia Krawczyk und Wojtek Kubiak, Hanna Sliwinska, Michal Kotula, Jarek Jeschke, Alexandra Urban, Bartek Kokosinski, Michal Korchowiec sowie Justyna Adamczyk, auf die ihre Wahl fiel. „Dabei handelt es sich um in Polen anerkannte, renommierte Künstler“, versichert Ewa Nowik, die mit der Gründung des Kompetenzzentrums 2006 bestrebt ist, die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wirtschaft, Sammlern und Kuratoren zu fördern. „Wir arbeiten nur auf Anfrage, denn es geht uns nicht um Kommerzialisierung oder Massenabfertigung, betont Ewa Nowik. Die acht Künstler zeigen eine Mischung aus abstrakter, gegenständlicher und surrealer Malerei und repräsentieren somit die neuesten Tendenzen des polnischen Kunstmarktes. Themen wie Identität, Herkunft, Leben, Konsum und Einflüsse der Medienwelt stehen im Fokus. Das in Polen bekannte Paar Lidia Krawczyk und Wojtek Kubiak verwirklicht seit sechs Jahren gemeinsame Projekte zum Thema Sexualität, Geschlecht und soziale Machtstrukturen. In der Stadtgalerie ist eine Auswahl aus der Serie „Hostia“ zu sehen. Hanna Sliwinska ist mit Arbeiten vertreten, die einen Querschnitt durch das Lebensgefühl einer Generation zeigen. Michel Kotulas Arbeiten zeichnen sich durch eine konzentrierte Flächengestaltung aus, die das Dargestellte entfremdet und somit neu erfahrbar macht. Jarek Jeschkes Interesse gilt der Suche nach der Herkunft des Lebens- und die stellt er mit abstrakten Formen dar, während Alexandra Urban mithilfe von surrealen Figuren Fantasiewelten entstehen lässt. Mit seiner Serie „Euromonster“ zeigt Bartek Kokosinski große Formate und farbenfrohe, abstrakte Formen sowie Motive. Justyna Adamczyk spielt in ihren Werken mit dem Zufall und der bewussten Formgebung, während Michal Korchowiec seine eigene emotionale Welt zum Thema macht.


Enrico Sauda

 


 

03. Februar 2010, Frankfurter Neue Presse

 

http://www.fnp.de/sdp/region/lokales/rmn01.c.7235087.de.htm

 

Die Stadtgalerie widmet sich jungen polnischen Künstlern

 

Von kafkaesken Motiven bis hin zum Fotorealismus reicht die Spannbreite der Arbeiten in der Stadtgalerie. Oft wurden Kindheitserinnerungen verarbeitet.

Neu-Isenburg. Kunst von jungen polnischen Künstlern ist etwas Besonderes. Sie haben den Umbruch vom Sozialismus zu einer kapitalistischen Gesellschaft in ganz besonderem Maße erlebt. In der Isenburger Stadtgalerie im Bürgeramt stellen nun acht junge Künstler aus dem Nachbarland ihre Werke aus.

Ewa Nowik, Galeristin und Kuratorin der Veranstaltung, erklärte, dass die polnische Kunst lange Zeit in Vergessenheit geraten sei. Daher gründete sie bereits 2006 ein Kompetenzzentrum für junge Künstler. Jedoch sei es schwer, noch polnische Maler zu finden, denn viele Künstler bedienten sich anderer Medien.

Große Installation

So ist auch das «Selbstportrait» von Michal Korchowiec eigentlich nur ein Teil einer großen Installation. Eindrucksvoll bringt Hanna Sliwinska ihre Erinnerungen auf die Leinwand. Eines ihrer drei Bilder, die in der Ausstellung zu sehen sind, trägt den Namen «Bear». Darauf zu sehen ist ein kleines Mädchen in einer roten Folklore-Tracht, dem ein überdimensionaler, grauer und recht furchteinflößender Teddybär die Tatze auf die Schulter legt: Ausdruck einer tristen Kindheit.

Obwohl es für die Ausstellung kein Hauptthema gibt, wirken auch die Bilder von Alexandra Urban eher verstörend auf den Betrachter. Die Kunstwerke «Enjoy your Meal» oder «Alle meine Hamster sind tot» sind geradezu kafkaesk. Ganz anders sind die fotorealistischen Werke von Lidia Krawczyk und Wojciech Kubiak.

Besondere Aufmerksamkeit sollte der Besucher dem Bild «Genderqueer» dieser beiden Künstler zukommen lassen. Auf den ersten Blick ist auf dem fast zwei mal zwei Meter großen Werk eine blonde Frau zu sehen - auf den zweiten Blick könnte dies ebenso ein Mann sein.

Nur ein Experiment

Bürgermeister Oliver Quilling erklärte bei der letzten Ausstellungseröffnung seiner Amtszeit, dass die Stadtgalerie eigentlich nur ein Experiment gewesen sei, als es dort 2001 die erste Ausstellung gab. Daher sei es für ihn eine ganz besondere Freude, dass nun sogar das polnische Generalkonsulat die Schirmherrschaft für diese Ausstellung übernommen habe.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. März im Bürgeramt, Schulgasse 1, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr.

Von Kim Riemer

 



http://www.de-pl.info/de/event.php/event/2825

 

Junge Malerei aus Polen

 

Die neuesten Tendenzen des polnischen Kunstmarktes zeigt die Gemeinschaftsausstellung in der Neu-Isenburger Stadtgalerie. Es stellen aus: Lidia Krawczyk und Wojtek Kubiak, Jarek Jeschke, Michal Kotula, Alexandra Urban, Hanna Sliwinska, Michal Korchowiec, Bartek Kokosinski, Justyna Adamczyk.


Die Mischung aus abstrakt, gegenständlich und surreal zeigt, wie vielschichtig und spannend die polnische Malerei des 21. Jahrhunderts ist. Das Künstlerpaar Krawczyk/Kubiak zeigt Arbeiten aus dem Zyklus „Genderqueer". Die großformatigen, fotorealistischen Portraits zeigen Menschen, die nicht durch ihr soziales und sexuelles Geschlecht definiert werden möchten, sondern durch Vielfältigkeit der eigenen Identität wahrgenommen werden wollen.

Die Serie „Hostia" überrascht mit kleinformatigen Arbeiten, die Szenen eines Nazi-Kurortes zeigen. Justyna Adamczyk nähert sich mit „kleine Wunden" bildnerisch dem emotionalem Leid, das aus dem Tod eines ungeborenen Kindes erlebt wurde. Jarek Jeschke scheint den Ursprung der Welt erforschen zu wollen und zeichnet dem Betrachter seinen blick auf den Mikrokosmos nach. Michal Kotula spielt mit verschiedenen Genres und schöpft die bildnerischen Möglichkeiten aus, Architektur oder Akte umzusetzen. Bartek Kokosinskis Arbeiten sind farbenfrohe Visionen übermächtiger Euromonster, die unsere Welt zu bevölkern drohen. Michal Korchowiecs Arbeiten stellen vorsichtigen malerischen Auseinandersetzungen mit der eigenen Identität dar, die großformatig in Szene gesetzt sind. Hanna Sliwinskas bildhafte Aussagen werden durch einen Wortkommentar doppeldeutig und zum Vexierspiel. Alexandra Urban verstört mit dunkeln Ahnungen, irritiert mit verborgenen Kräften, die hinter ihren Motiven lauern.

Polnische Kunst in Neu-Isenburg - der Versuch einer Annäherung: Historische Vorbehalte lösen sich im Spiegel der Kunst auf, denn in den Aussagen der Bilder wird deutlich, dass die Themen, die unsere Zeit beschäftigen, Länder übergreifend sind. Inwieweit sich die Herangehensweise polnischer Künstler von der deutscher Künstler unterscheidet, mögen die Ausstellungsbesucher beurteilen. Die Ausstellung möchte einen deutsch-polnischen Begegnungsraum schaffen.

Point. Deutsch-polnischer Kalender.

 

 


 

August 2009, Prinz

 

"Kaiser & Cream"-Kaufhaus für die Kunst

 

Ewa Nowik, Kuratorin bei "Kaiser & Cream" und Galeristin

Eine Galerie im Bahnhofsviertel: Ist das der richtige Ort?

Das gehört zum Konzept. Das "Kaiser" im Namen bezieht sich auf die Kaiserstraße, die Nähe zum Bankenviertel. Damit wollen wir unsere Internationalität unterstreichen.

Wie sieht das Programm aus?

(...) Zu dritt gehen wir auf Galerien aus aller Welt zu, die wir nach Frankfurt holen wollen. 48 Galerien haben wir schon zusammen, die bei uns Raum mieten wollen (...).

Der Ausstellungsraum ist aber nur ein Teil des Projekts...

Stimmt. Besonders wichtig ist uns das Internet. Unser Online-Portal ist als Netzwerk gedacht, als Plattform, auf der sich Galerien präsentieren. (...) "Kaiser & Cream" soll wie ein Kaufhaus sein. Dort bleibt man als Käufer auch erstmal angenehm anonym und kann in Ruhe alles angucken. (...)

 


 

07. August 2009, Frankfurter Rundschau

 

Der Glamour des Brückenschlags

Die Galeristin und Kuratorin Ewa Nowik holt junge Kunst nach Frankfurt

 

Ausschnitte:

 

Kunst und Banken passen nicht zusammen. Oder doch? Auf jeden Fall tun sie das, glaubt Ewa Nowik. (...) Sie ist das „Gesicht" von Kaiser & Cream und eine von vier Kuratorinnen, die überall auf dem Erdball nach spannenden Galerien und jungen Künstlern Ausschau halten, um sie nach Frankfurt zu holen. Schon als kleines Mädchen fühlte sich Nowik von dieser Welt angezogen. „Für mich hatte das immer etwas Glamouröses", erinnert sie sich. Nowik ist beides, träumerische Visionärin und selbstbewußte Geschäftsfrau. (...) Ewa Nowik will gemeinsam mit den anderen Kuratorinnen, neben dem internationalen Ausstellungshaus auch ein Online-Portal aufbauen. Eine weltweite Plattform, „auf der sich Galerien aus der ganzen Welt mit ihren Künstlern präsentieren können". Den Ausstellungsraum von Kaiser & Cream können die Galerien mieten, um junge Künstler zu zeigen, die in ihrem jeweiligen Land derzeit hoch im Kurs stehen.

Nowik ist Expertin für Osteuropa. Besonders die zeitgenössische Kunst aus Polen liegt ihr am Herzen. (...) „Ich wollte nie nur Galeristin sein", sagt Nowik. Sie ist Kuratorin, Managerin, Personalleiterin und Galeristin in einer Person. Und vor rund vier Jahren hat sie das Kompetenzzentrum für junge polnische Kunst gegründet. (...) „Ich möchte damit eine Brücke schlagen zwischen Deutschland und Polen". Nowik verkörpert das Bindeglied zwischen beiden Ländern, fährt regelmäßig nach Polen, um vor Ort Kontakte zu pflegen. (...)

Sie weiß, daß es in Zeiten von Banken- und Weltwirtschaftskrise nicht ganz einfach werden dürfte. Aber (...) „Ich verstehe das als Chance, mich gerade in solchen Zeiten für die Kunst zu engagieren".

 


 

http://www.art-magazin.de/div/heftarchiv/2009/1/OGOWTEGWPPTPOPOGETSRHGAAGRREOROES/Made-in-Poland

 

Januar 2009, Art Das Kunstmagazin, S. 28


Made in Poland

Von Susanne Altmann

 

Zitat:

„Die neue Malerei aus Polen liegt im Trend, sie ist vielfältig, klug und erfrischend, anders als etwa der Realismus der "Neuen Leipziger Schule" oder der Gigantismus "Made in China"."

 


 

02. August 2008, Aus Frankfurter Neue Presse, S.19

 

Ob Foto, Collage oder Malerei, diese Schau rückt den Menschen in den Mittelpunkt

 

Ausschnitte:

 

Mit der „art summer show", die jetzt eröffnet wurde, zeigt Ewa Nowik eine Auswahl an Arbeiten von zwölf jungen Künstlern aus Deutschland und Polen. „Wir präsentieren bei dieser Ausstellung eine gute Mischung an Werken von Künstlern, die wir schon einmal gezeigt haben", erläutert Frau Nowik. (...) Ewa Nowik sammelt Informationen über junge, polnische Künstler, die sich mit ihrer Kunst bereits national etabliert haben und für ihre Arbeit ausgezeichnet wurden. „Diese Informationen sind in einem Archiv zusammengefasst das ich angelegt habe, und das sich permanent vergrößert." Ziel sei es, Interessierte über die neuesten Tendenzen auf dem polnischen Kunstmarkt zu informieren.

Die Schau thematisiert den Menschen - mal als Figur, mal das Porträt. (...) Unglaubliche Ruhe erzeugt das dreiteilige Fotowerk „Loch 'a Chnuic" von Matthias Matzak, abstrakt anmutend hingegen die Fotoarbeit „schwarzgoldrot" von Hans Kotter. Außerdem zu sehen sind Arbeiten von Christoph Schnee (digitale Collagen) und Marc von der Hocht.

 



5. Juli 2008, Rhein-Main-Zeitung


Videokunst: Stürzende Wassermassen


Matthias Matzak zeigt seine aufrüttelnde Arbeit „Exodus“ in der Festungskirche-Umweltproblematik in beklemmende, monumentale Bilder gekleidet

Koblenz. Drei Leinwände, auf die von hinten bewegte Bilder projiziert werden. Bilder von tosenden Wassermassen. Und plötzlich Stille. Und dann Bilder von Wohlstandsmüll, der im Meer schwimmt. Es ist erhebend und beängstigend zugleich (…).Matthias Matzak, 1964 in Frankfurt am Main geboren, spielt in seiner Videoinstallation gezielt mit enttäuschten Erwartungshaltungen. Wer dächte nicht bei dem Titel an den im Alten Testament geschilderten, von Mose angeführten Auszug des Volkes Israel aus ägyptischer Gefangenschaft? Oder an das gleichnamige Schiff, das 1947 Tausende Juden von Amerika nach Palästina bringen sollte?(…)Bei Matzak aber, der ab 2002 freie Bildende Kunst in Mainz studierte und durch einen Aufenthalt in New York inspiriert wurde, ist alles anders. Die Wasser teilen sich nicht, sondern verschlingen. Und statt des paradiesischen Landes lauert auf die möglichen Einwanderer allenfalls der Müll der Zivilisation.(…)Die dann wieder aufbrausenden Wassermengen ließen sich allerdings auch positiv interpretieren: als Bild einer vom Menschen nicht unterzukriegenden, unerschöpflichen Natur(…). Matzak, der 2000 Kunstpreisträger des Landes Rheinland-Pfalz war, gibt zu, dass für ihn die Umweltproblematik bei seiner Version des „Exodus“ im Vordergrund steht. Es sei jedoch keine Verhöhnung, sondern Mittel zum Wachrütteln.

Lieselotte Sauer-Kaulbach



 

09. Oktober 2007, Frankfurter Neue Presse, S. 18; zur Vernissage vom 4. Oktober 2007

 

Zeitgenössische Kunst hat in Frankfurt eine neue Adresse

 

Ausschnitte:

 

Seit einem Jahr arbeitet Ewa Nowik eng mit polnischen Galerien, Kunstvereinen und Kuratoren zusammen. „Wir haben ein deutschsprachiges Kompetenzzentrum für polnische Kunst eröffnet." Ein Pool mit mehreren hundert jungen Künstlern (...) stehe mit Werkverzeichnissen und biographischen Angaben für Anfragen bereit. (...) „Grundsätzlich zeige ich neue Tendenzen, alles, was neu ist. Junge Kunst, was nicht immer etwas mit dem Alter des Künstlers zu tun hat." (hau)

 


 

September 2007, Aus Kunst 21, S.44

 

Bestregarts realisiert in regelmäßigem Turnus Kunstprojekte. (...) Eine ständige Zusammenarbeit mit anderen Kunstinstitutionen, Galerien, Sammlern und Sponsoren ermöglichte unter anderem die Gründung eines „Kompetenzzentrums für junge polnische Kunst". (...) Zielsetzung ist die langfristige Förderung und Positionierung der jüngsten Künstlergeneration, auch osteuropäischer Kunst und eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wirtschaft, Sammlern und Kuratoren. Mit der Gruppenausstellung „Polska Sztuka" Anfang dieses Jahres konnte eine sprunghafte Zunahme an polnischer Kunst verzeichnet werden. (...) Der persönliche Bezug und die guten Kontakte von Ewa Nowik erleichtern die stetigen Kontakte mit Kunstschaffenden dieses Landes und ermöglichen einen stets aktuellen Überblick.

 


 

25. Januar 2007, Frankfurter Neue Presse

 

Wo Kunst aus Polen am Main eine Heimat hat

 

Ausschnitte:

 

In den Ausstellungsräumen von Bestregarts, dem Projektbüro für Kunst, Kultur und Wirtschaft im Florentinischen Viertel finden nicht nur Kunstausstellungen zeitgenössischer junger Künstler und kulturelle Events statt. Im Oktober 20006 eröffnet das Team der Galerie, unter Leitung von Ewa Nowik außerdem ein „Kompetenzzentrum für Junge polnische Kunst". (...) In der Beurteilung des kulturellen und künstlerischen Angebots und dem Erkennen und Entwickeln von spannenden und erfolgreichen Konzepten hat sich Ewa Nowik in den vergangenen Jahren bereits einen Namen gemacht. (...) „Thematisch beziehen wir und in unsere Arbeit bei Bestregarts auch auf andere vielversprechende Künstler, sowohl hier in der Stadt, als auch auf dem internationalen Kunstmarkt", informiert Ewa Nowik. (nus)

 

12. Dezember 2006, Frankfurter Neue Presse


Wenn junge Künstler auf Alte Meister treffen


Sachsenhausen. Motto „Alte Meister-Junge Künstler“. Was passiert, wenn sich junge Künstler mit Rembrandt, Caravaggio oder Anguissola auseinandersetzen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die beiden Kuratorinnen der Galerie am Walther-von-Cronberg-Platz, Ewa Nowik und Julia de Lousanoff, die die Künstler unter diesem Motto zusammenriefen. „Manchmal stelle ich das Thema, und dann suchen wir die passenden Künstler, ein anderes Mal ergibt sich das Thema der Ausstellung durch das, was auf dem Kunstmarkt oder in der Stadt gerade passiert“, erklärt Ewa Nowik. (…)BestregARTs ist nicht eine Galerie im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr ein Projektbüro für Kunst, Kultur und Wirtschaft (…). Die aktuelle Schau ist bis zum 31.Januar zu sehen. Jeder der Künstler hat sich den Alten Meistern auf andere Art und Weise genähert. So stellt Anne Heusel mit ihren Fotografien den Menschen und seine Umgebung im alltäglichen Geschehen in den Fokus. Ihr Umgang mit Licht erinnert an die Gemälde Rembrandts. Corinna Meyers Werkgegenstand ist der Mensch, allein oder in Beziehung als Paar, wobei der Bezug zur italienischen Malerin Sofonisba Anguissola deutlich wird. Unter dem Begriff „Nature Morte“ fotografiert die aus der Schweiz stammende Nadin Maria Rüfenacht Stillleben mit Tieren auf ganz besondere Weise, denn sie arbeitet auch mit lebenden Tieren.




Sommer 2006, aus TOP-Magazin Frankfurt


Titel: Florentinisches Viertel Firenze sul Meno

Zitat:

(…) Neben Architektur und Wohnen sind auch Kunst und Kultur im Florentinischen Viertel Teil des Lebens. Für Ewa Nowik, Geschäftsführerin der Kunstgalerie „Bestregarts“, ist das der Grund, warum sie der Kunst hier ein Zuhause gibt: „Die Menschen, die hier leben, haben eine große Affinität zu Kunst und Kultur (…). Bei Vernissagen haben wir häufig bis zu 400 Besuchern.“




http://me.merck.de/EMD/UK/uknews2.nsf/b03fcd54fd95a75dc125732c0044325e/85bdf64c3d1cf19fc1257199004a4439?OpenDocument


26. Juni 2006, Auszug aus der Merck Pressemitteilung


Merck zeigt Gemälde von zwölf Künstlern aus Pakistan


Schirmherr ist der Hessische Minister für Kultur Udo Corts - Galerie BestregARTs in Frankfurt ist Schauplatz der Ausstellung


Darmstadt, 26.06.2006 - Vom 29. Juni bis 13. Juli 2006 zeigt das Pharma- und Chemieunternehmen Merck KGaA in der Galerie BestregARTs in Frankfurt am Main Gemälde von zwölf Künstlern aus Pakistan. Initiatoren der Ausstellung „Malerei aus Pakistan" sind Dr. Jan Sombroek, Mitglied der Geschäftsleitung bei Merck, und Jürgen König, Geschäftsführer der pakistanischen Tochtergesellschaft Merck Marker.




14./15. Juni 2006, Frankfurter Rundschau


Kuratorin führt Maler und Foto-Künstler zusammen

Ewa Nowik zeigt zum Thema Licht in Sachsenhausen „Black Boxes“ von Christoph Schnee und Digital-Kompositionen von Hans Kotter

30 solcher Boxen des Künstlers Christoph Schnee hängen derzeit im Florentinischen Viertel in Sachsenhausen. Boxen, durch die der Betrachter ins Innere blicken und ineinander verschlungene Paare oder Hände und Münder in Öl oder Acryl wahrnehmen kann (…). Hans Kutter geht mit dem Thema Licht auf ganz andere Art und Weise um. Es sind vor allem Makrofotografien, bei denen er weißes Licht mit verschiedenen Prismen gebrochen, fotografiert und auf eine Aluminiumplatte aufgetragen hat(…). Nowik brachte die beiden Künstler Schnee und Kutter schon im Frühjahr zusammen, als sie ein eigenes Konzept für ihre Galerie Bestregarts anlässlich der Luminale entwarf (…). Zur Eröffnung hatte sie noch den Künstler Holger Giese gewonnen (…). Das Aufhängen der Black Boxes von Schnee in benachbarten Geschäften sieht Nowik als Versuch, aus den beengten Verhältnissen eines Ausstellungsraumes auszubrechen (…).Der Kunst von Schnee und Kotter gelinge das ebenso.

Ben Reichhardt




05. April 2006, Frankfurter Rundschau


Von Polen aus in die Galaxis

Die Frankfurter Galeristin Ewa Nowik bringt junge Kunstabsolventen aus Krakau an den Main

Polen? Polen. (...) Von den bemerkenswerten Preissprüngen, die die junge polnische Kunst nunmehr in die Ranking-Listen der Marktbeobachter katapultiert, weiß Ewa Nowik zu berichten. (...) Bei Nowik findet man gegenwärtig sechs Aufsteiger um die dreißig. Sie haben Krakaus Kunstakademie durchlaufen und treffen zumeist erstmals außerhalb Polens auf. (...)

Dorothee Baer-Bogenschütz

 


 

27. Februar 2006, Frankfurter Neue Presse

 

Werke polnischer Künstler wollen täuschen und verwirren

(...) Sechs Künstler aus Krakau präsentieren bei in Zusammenarbeit mit dem deutschen Polen-Institut in Darmstadt und der Initiative „Changing Frankfurt“ organisierten Ausstellung (Polska Szutka am Main) ihre Werke.

Sie alle sind um dir Dreißig, haben an der Akademie der Künste in Krakau studiert und wurden mit internationalen Preisen für ihre Werke ausgezeichnet. Für Galeristin und Kuratorin Ewa Nowik ist es eine Premiere, die ihr am Herzen liegt. „Bisher haben wir hier nur Werke von italienischen Künstlern ausgestellt“, sagt die Kunsthistorikerin, die in Polen geboren wurde. (...)




3. Dezember 2005, Frankfurter Neue Presse, S.21


Eiszeit herrscht hier nur auf den Fotos


Zitat:

(…) Kulturmanagerin Ewa Nowik zur Frage, worauf es bei der Organisation einer Ausstellung ankommt. „Die Wahl des Ortes spielt sicherlich eine wichtige Rolle-zum einen die Nähe des Ortes zu Italien, die hier im Florentinischen Viertel zu spüren ist. Zum anderen das immer in der Form des Maines präsente Wasser (…). Und natürlich auch die Jahreszeit, Winter, in der das Wasser erstarrt und sich das Leben der Natur verlangsamt.“




Oktober 2005, Art Das Kunstmagazin, S. 24-27


Die Stadt, die Kunst und das Geld

Von Michael Hierholzer

TITEL: Junge Szene Frankfurt - Comeback für die Kunststadt am Main


Ausschnitte:


Geist und Geld, Kunst und Kapital: Nirgendwo wird deutlicher als in Frankfurt am Main, dass beides zusammengehört. (...) Seit zweieinhalb Jahren leitet Silke Schuster-Müller zusammen mit ihrem Mann Steffen Müller die Abteilung Kultur- und Wissenschaftsförderung in der Deka-Bank und baut für das Haus eine Kunstsammlung auf. Man trifft sie in Venedig, wo das Frankfurter Finanzinstitut, die Investmentbank der deutschen Sparkassen, Hauptsponsor des deutschen Pavillons auf der Biennale ist. Oder zusammen mit Vertretern anderer Unternehmen am langen Tisch im Museum für Moderne Kunst (MMK), wenn es um Hilfe für dieses von der städtischen Finanznot gebeutelte Haus geht. (...) Die Bank konzentriert sich auf junge Kunst, neue Positionen. (...) Die Werke in der Frankfurter Zentrale und in den anderen Gebäuden der Bank seien eine Investition, keine Dekoration, erläutert die Kuratorin kategorisch. (...) Jetzt gewinnt dieses Hochhaus wie zuvor schon etliche andere in der Bankenstadt museale Qualitäten. (...)

Die Kunstsammlung der DekaBank ist das jüngste Beispiel jener Verbindung zwischen Kultur und Finanzwirtschaft, wie sie typisch geworden ist in Deutschlands einziger Stadt mit Skyline. Image-Gewinn in der Außenwirkung, Anregung nach innen, nicht zuletzt die Kunst als Wertanlage und Mittel der Repräsentation. (...)

Wie kein anderer aber steht der Chef der Schirn Kunst halle Max Hollein für einen neuen, unbefangenen Umgang mit der Wirtschaft. Ihm gelang es sogar, Geldgeber für eine Schau über die Kunst der Stalinzeit zu finden.

 


 

18. Januar 2005, Frankfurter Rundschau

 

Die Matratze als Kunstobjekt

Der sonnige Süden in Frankfurts Süden: Eine Kombi-Ausstellung mit dem Titel „Davincipalermo“ zeigt Gemälde aus der Toskana von Antonio Biancalani und Fotos aus Palermo von Gabrielle Strijewski

Ewa Nowik als Kuratorin

Sachsenhausen. Matratze als Kunstobjekt? Bei Antonio Biancalani schon. Begründet in frühen Erinnerungen an von der Großmutter gelüfteten Matratzen auf dem Dachboden rückt Biancalani die Matratze in ihrer ganzen Beiläufigkeit ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Verknautscht und unbezogen, im Halbdunkel oder schlaff an einer Leine hängend präsentiert er seinen in Öl gemalten Kunstgegenstand (…). Die Frankfurter Fotografin Gabrielle Strijewski, geprägt durch ihren Aufenthalt in Palermo, hat den Alltag auf den Märkten und in den Straßen dort festgehalten. Ganz bewusst hat sie auf Portraits verzichtet. Die Spuren der Menschen seien ohnehin auf denen von ihr fotografierten abgesplitterten Fliesen zu sehen (…). Die Märkte hat sie vorrangig in leerem Zustand fotografiert. Hängende leere Eisenhaken an denen normalerweise Gemüse und Fleisch baumelt (…). Ben Reichhardt



12. Dezember 2004, Frankfurter Neue Presse

 

Mit dieser Kunst zieht südländisches Flair an den Main

 

Sachsenhausen. Die Liebe zu Italien – das verbindet den italienischen Maler Antonio Biancalani und die Frankfurter Fotografin Gabrielle Strijewski. Die Werke der beiden haben Tom Bock, Johnny Klinge und Kuratorin Ewa Nowik jetzt ins Florentinische Viertel geholt (…). „Was denkst du von mir“, oder auch „Was willst du?“ In Antonio Biancalani`s Selbstporträt sind viele Fragen verborgen, die Antworten liegen im Auge des Betrachters (…). „Ich experimentiere gerne mit verschiedenen Techniken und erzähle, was ich innerlich fühle“, sagt Autodidakt Biancalani (…). „Seine Malereien sind sehr autobiografisch und ich wollte Antonio Biancalani eben als ganzes zeigen, mit all seinen Facetten“, erklärt Kuratorin Ewa Nowik. Die Ausstellung ist auch Plattform für die Frankfurterin Gabrielle Strijewski, die durch ihren Aufenthalt in Palermo zu Bildern von verlassen sitzenden Männern im Hinterhof, zu Fotografien von ein

 

25. August 2004, Frankfurter Allgemeine Zeitung


Mit Kultur Türen öffnen


Die Personalvermittlung Belu


(Auszug)


Frankfurt. Die nicht eben leichte Marktlage und die verwegen klingende Idee einer jungen Frankfurter Kunsthistorikerin haben das Zeitarbeits- und Personalberatungs- Unternehmen Belu Service Group zu einem außergewöhnlichen Angebot verleitet: Das Unternehmen (...) vermittelt Sponsoren an Kunstausstellungen und Kunsteinrichtungen im Frankfurter Raum (...) „Wir erschließen neue Sponsoring- Märkte und überzeugen Unternehmen, dass auch sie von gemeinsamen Projekten zwischen Kultur und Wirtschaft profitieren können", sagt Ewa Nowik. (...) Wir wollen eine gleichberechtigte Partnerschaft, eine gesunde Balance zwischen der Eigenständigkeit des künstlerischen Projekts und der Zielrichtung eines wirtschaftlichen Unternehmens." (...) Nowik will aber nicht nur die Mittelständler an die Kunst heranführen, sondern unter dem Stichwort „Museum goes public" Kunst und Kultur auch in die Firmen hineintragen.



09. Oktober 2002, Frankfurter Neue Presse


Kunst mit der Kamera: Galerie Poller zeigt ihr wahres Gesicht

(Auszug)


(...) Die finnische Fotografin [Marjaana Kella] hat für eine Fotoserie die Hinterköpfe von Menschen abgelichtet. „Reversed Portraits" heißt die Ausstellung, die zurzeit in der Galerie Poller zu sehen ist. im „Nederlands Foto Institut" in Rotterdam hat [die Kuratorin] Frau Nowik eine Ausstellung von Marjaana Kella besucht und war sofort begeistert. (...) Die Galerie Poller ist besonders stolz darauf, die Arbeiten der finnischen Fotografin präsentieren zu können, weil Marjaana Kella ihre Bilder bevorzugt in Museen und nur ganz selten in Galerien zeigt. Ewa Nowik hat jedoch den Zuschlag bekommen. (...)

von Carmen Schmidt



16. Mai 2002, Frankfurter Rundschau


Ein Ort für junge Fotokunst -

Die junge Kuratorin Ewa Nowik bringt frischen Wind in die Sachenhäuser Galerie Poller

(Auszug)

Mehr als zehn Jahre lang bot die Galerie Poller ihrem Publikum zeitgenössische, überwiegend abstrakte MalereiBildhauerei. Nun geht sie mit Kuratorin Ewa Nowik neue Wege. Sie will jungen internationalen Fotografen ein Forum bieten (...), dabei vor allem dem Osten und Norden Europas Beachtung schenken. „Fotokunst aus diesem Raum ist noch zu wenig präsent", ist sie überzeugt. und



Presse...

„Kunst veredelt rohen Beton", Frankfurter Neue Presse, 17.08.2004

„Mit Kultur Türen öffnen", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2004

„Mit dieser Kunst zieht südländisches Flair an den Main", Frankfurter Neue Presse, 16.11.2004

„Die Matratze als Kunstobjekt", Frankfurter Rundschau, 18.01.2005

„Kultur trifft Wirtschaft", kunstpresse.de, 10.06.2005

„Eiszeit herrscht hier nur auf den Fotos" Frankfurter Neue Presse, 03.12.2005

„Werke polnische Künstler wollen täuschen und verwirren", Frankfurter Neue Presse, 27.02.2006

„Von Polen aus in die Galaxis", Frankfurter Rundschau, 05.04.2006

„Kunstwerke zieren Schaufenster", Frankfurter Neue Presse, 08.06.2006

„Kuratorin führt Maler und Foto-Künstler zusammen", Frankfurter Rundschau, 14.06.2006

„Pakistan in Malerei", Darmstädter Echo, 28.06.2006

„Kunst- und Designgenuß ohne Berührungsängste", TOP, Sommer 2006

„Wenn junge Künstler auf Alte Meister treffen", Frankfurter Neue Presse, 12.12.2006

„Wo Kunst aus Polen am Main eine Heimat hat", Frankfurter Neue Presse, 25.01.2007

„Zeitgenössische Kunst hat in Frankfurt eine neue Adresse", Frankfurter Neue Presse, 09.10.2007

„Ob Foto, Collage oder Malerei, diese Schau rückt den Menschen in den Mittelpunkt"

Frankfurter Neue Presse, 02.08.2008